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Ägypten: Ex-Präsident Mursi zum Tode verurteilt

Archivmeldung vom 16.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Mohammed Mursi BIld: Trinitresque / wikipedia.org
Mohammed Mursi BIld: Trinitresque / wikipedia.org

Ein Gericht in Kairo hat den früheren ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi zum Tode verurteilt. Mursi habe sich Anfang 2011 mit der palästinensischen Hamas und der libanesischen Hisbollah verschworen, um einen Gefängnisausbruch zu organisieren und sich so des Landesverrats schuldig gemacht, urteilte das Gericht.

Im April war der einstige Präsident Ägyptens bereits zu einer 20-jährigen Haftstrafe wegen der Anstiftung zur Gewalt gegen Demonstranten verurteilt worden.

Mursi, der im Juli 2013 nach tagelangen Massenprotesten durch einen Militärputsch abgesetzt wurde, war der erste demokratisch gewählte Präsident Ägyptens.

Steinmeier kritisiert Todesurteil gegen Mursi

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat das Todesurteil gegen den früheren ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi kritisiert. Deutschland lehne diese Form der Strafe ab, betonte Steinmeier am Samstag bei einem Besuch in Jordanien. Die Bundesregierung erwarte von der ägyptischen Justiz, dass sie nach Recht und Gesetz und nicht nach politischen Maßstäben handele. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warf dem Gericht vor, die Todesstrafe zu missbrauchen, um die Opposition auszuschalten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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