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Niebel warnt vor weiterer Islamisierung afrikanischer Staaten

Archivmeldung vom 16.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dirk Niebel Bild: dirk-niebel.de
Dirk Niebel Bild: dirk-niebel.de

Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) hat vor einer weiteren Islamisierung Afrikas gewarnt. Niebel sagte der "Saarbrücker Zeitung": "Wenn man sich die Karte Afrikas anschaut, finden sich immer mehr Länder, die instabil sind und in denen sich Terrorismus ausbreitet."

Sein Ministerium versuche daher, die legitimen Regierungen im Kampf gegen Extremismus zu unterstützen. "Wir haben deshalb auch noch zu keinem Zeitpunkt Projekte, Maßnahmen und Hilfen gekürzt oder gestrichen, weil es islamistische Tendenzen in einem Staat gab." Gleichwohl schaue man gerade in fragilen Ländern mit fragwürdiger Regierungsführung "ganz genau hin, ob und wie wir mit ihnen zusammenarbeiten können".

Zugleich betonte der Minister: "Solange der Widerstandsgeist der Menschen durch Terrorisierung noch nicht gebrochen ist, solange hat man eine Chance, mit ihnen gemeinsam gegen die Islamisten vorzugehen." So sei kürzlich während seines Besuches im westafrikanischen Staat Mali das erste Mal jemandem zur Bestrafung die Hand abgehakt worden. "Zeitgleich wurde dies auch in einer anderen Stadt Nord-Malis versucht. Dort hat sich die Bevölkerung den Islamisten widersetzt und das Verbrechen verhindert."

Niebel hat in den vergangenen Tagen mehrere Länder Afrikas bereist. Derzeit befindet er sich in Kenia.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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