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Französische Regierung sieht Reisefreiheit in Europa bedroht

Archivmeldung vom 05.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Manuel Valls Bild: Parti socialiste, on Flickr CC BY-SA 2.0
Manuel Valls Bild: Parti socialiste, on Flickr CC BY-SA 2.0

Vor dem Hintergrund der terroristischen Bedrohung in Europa sieht die französische Regierung die Reisefreiheit im Schengenraum in Gefahr. In einem Schreiben an Abgeordnete des Europaparlaments, über das der "Spiegel" berichtet, plädiert der französische Premierminister Manuel Valls für "eine Verstärkung der Außengrenzen der Union".

Das sei "entscheidend für den Schutz des Schengenraums, dieser wesentlichen, heute tatsächlich bedrohten Errungenschaft". Führende Europapolitiker warnen davor, dass es im Zuge der Flüchtlingskrise wieder vermehrt zu Grenzkontrollen in Europa kommt "Ein Aus für Schengen wäre das Scheitern einer ganzen Politikergeneration", sagte der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei im Europaparlament, Manfred Weber (CSU), dem Nachrichtenmagazin.

Kommt es dazu, befürchtet der CDU-Außenpolitiker Elmar Brook wirtschaftliche Konsequenzen. "Wenn Grenzkontrollen wieder kommen, wird das sehr teuer", so der Europaparlamentarier. "Die Wirtschaft und die Bürger werden sich noch nach Schengen sehnen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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