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LVR-Chef: Ukraine muss Nazismus loswerden

Archivmeldung vom 08.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Igor Plotnizki, 20. August 2014
Igor Plotnizki, 20. August 2014

Foto: Че Гевара
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Führung der von Kiew abtrünnigen „Lugansker Volksrepublik“ (LVR) hält eine Wiederherstellung der Beziehungen mit der Ukraine erst dann für möglich, wenn die Ukraine den „Nazismus“ losgeworden ist. Dies meldet Radio "Stimme Russlands" unter Berufung auf die Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Weiter hei0t es: "„Die tragischen Ereignisse vom Sommer und Herbst haben bestätigt, dass wir den richtigen Weg gewählt haben: die langerwartete Rückkehr in die russische Welt, eine denkbar enge Integration mit Russland“, sagte LVR-Chef Igor Plotnizki am Freitag in einer Ansprache an die Mitbürger. „Zugleich setzen wir alles daran, um zuverlässiger Partner und guter Nachbar für eine neue, demokratische Ukraine zu sein. Sobald sie sich vom Nazismus befreit, stellen wir alle Handels- und Familienbeziehungen wieder her.“ Plotnizki hatte am 2. November die international nicht anerkannten Wahlen in der LVR gewonnen.

Die ostukrainischen Industrie-Gebiete Lugansk und Donezk hatten nach dem nationalistisch geprägten Februar-Umsturz in Kiew unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen, woraufhin die ukrainische Regierung im April Panzer, Kampfjets und Artillerie gegen sie schickte. Bei schweren Gefechten, die bis Anfang September andauerten, wurden nach den jüngsten UN-Angaben mehr als 4.000 Zivilisten getötet."

Quelle: RIA Novosti - online Redaktion Radio „Stimme Russlands"

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