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Maas schließt finanzielle Hilfe für Türkei aus

Archivmeldung vom 03.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
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Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Kurz vor seiner Reise in die Türkei hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) finanzielle Hilfen für das mit einer Wirtschaftskrise kämpfende Land ausgeschlossen. "Wir haben keinerlei Interesse daran, dass die Türkei wirtschaftlich und politisch abschmiert. Es geht aber jetzt nicht um konkrete finanzielle Hilfsmaßnahmen für die türkische Wirtschaft, sondern um eine Normalisierung unserer Beziehungen. Dafür muss die Türkei liefern", sagte Maas der "Bild am Sonntag".

Mit Blick auf den Staatsbesuch von Präsident Erdogan in Deutschland erwartet Maas von dem türkischen Staatschef Bewegung bei der Freilassung der inhaftierten Deutschen: "Es sitzen nach wie vor sieben deutsche Staatsbürger in der Türkei im Gefängnis - ohne nachvollziehbaren Grund. Menschen müssen seit über einem Jahr Einzelhaft ertragen, ohne dass Anklageschriften vorliegen. Diese Zustände sind unhaltbar und müssen beendet werden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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