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Putin: Bedrohung eines Atomkrieges wächst – russischer Gegenangriff jedoch fast zeitgleich möglich

Archivmeldung vom 08.12.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.12.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Russische ballistische Interkontinentalrakete "Awangard" im Transport- und Bereitschaftscontainer auf dem Weg zu ihrem Startsilo. Gebiet Orenburg, 16. Dezember 2020
Russische ballistische Interkontinentalrakete "Awangard" im Transport- und Bereitschaftscontainer auf dem Weg zu ihrem Startsilo. Gebiet Orenburg, 16. Dezember 2020

Bild: Sputnik / Verteidigungsministerium der Russischen Föderation

Russlands nukleare Waffensysteme sind so weit fortgeschritten, dass im Falle eines Atomangriffs der Gegenschlag noch deutlich vor dem Einschlag der Sprengköpfe des Feindes erfolgen würde. Daran erinnert Wladimir Putin angesichts der wachsenden Gefahr eines Atomkriegs. Dies berichtet das Magazin "RT DE".

Weiter berichtet RT DE: "Wladimir Putin sieht die wachsende Gefahr eines Atomkriegs. Seine dahingehenden Bedenken äußerte er auf eine entsprechende Frage während einer Sitzung des russischen Menschenrechtsrates. Putin rief dazu auf, gegenteiligen Behauptungen zum Trotz im Gedächtnis zu behalten, wer die tatsächlichen Treiber eines nuklearen Erstangriffs sind:

"Waren es etwa wir, die die Einsatzmöglichkeit ins Gespräch brachten? Das war die nunmehr ehemalige Premierministerin Großbritanniens – möge sie niemandem im Traume erscheinen –, die öffentlich und unmittelbar ihre Bereitschaft dazu erklärte."

Auch überlässt Russland, anders als die USA, seine taktischen Nuklearwaffen nicht seinen Verbündeten. Das Land übt nicht mit diesen zusammen den Einsatz derartiger Waffen von deren Trägersystemen aus und stationiert sie auch nicht auf deren Staatsgebiet, betonte Russlands Staatschef. Gleichwohl können auch Russlands Verbündete sich auf allseitigen Schutz verlassen.

Der russische Präsident bekräftigte zudem, dass Russland dem Prinzip treu bleibe, nukleare Waffen nicht ohne unmittelbare existenzielle Gefahr, weder für einen Erstangriff noch zur Erpressung Anderer, einzusetzen:

"Wir sind nicht dem Wahnsinn anheimgefallen. Wir sind uns darüber im Klaren, was Nuklearwaffen sind. Wir haben nicht vor, auf der ganzen Welt umherzurennen und diese Waffen hin und her zu schwingen wie ein Rasiermesser."

Die Überlegenheit der russischen nuklearen Waffen gewährleiste zudem, dass Russlands Gegenschlag noch lange vor dem Einschlag der Sprengköpfe des Angreifers erfolgen würde:

"Zu dem Thema, dass Russland unter keinen Umständen den Ersteinsatz veranlasst: Wenn es den Ersteinsatz ausschließt, dann im Grunde auch den 'Zweiteinsatz.' Weil die Einsatzmöglichkeiten in dem Fall, dass ein nuklearer Angriff unser Staatsgebiet trifft, stark eingeschränkt sind.

Unsere Strategie des Einsatzes dieser Schutzmittel – denn nichts anderes als Schutzmittel sind Massenvernichtungswaffen für uns – beruht gänzlich auf dem sogenannten zeitgleichen reziproken Gegenangriff. […] Wir haben die Mittel dazu, und sie sind moderner und fortschrittlicher als bei allen anderen Atommächten. Nach heutigem Stand ist dies eine offensichtliche Tatsache."

Quelle: RT DE

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