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Ölstaaten wollen Förderung drastisch senken

Archivmeldung vom 11.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Ölförderung (Symbolbild)
Ölförderung (Symbolbild)

Foto: Dirk Ingo Franke
Lizenz: CC BY-SA 2.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die meisten der Mitgliedstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) wollen die Ölförderung drastisch senken, um den Verfall des Ölpreises zu stoppen.

Die Ölproduktion solle von Anfang Mai bis Ende Juni um täglich zehn Millionen Barrel gedrosselt werden, teilte die OPEC am Freitag nach langen Verhandlungen per Videokonferenz mit. Von Anfang Juli bis Ende Dezember solle die Produktion dann um acht Millionen Barrel pro Tag zurückgefahren werden.

Die Vereinbarung sei von allen OPEC-Mitgliedstaaten mit Ausnahme Mexikos getroffen worden. Deshalb sei die Einigung von der Zustimmung Mexikos abhängig, hieß es weiter. Die Basis für die Berechnung der Anpassungen sei die Ölproduktion von Oktober 2018 mit Ausnahme von Saudi-Arabien und Russland, deren Messbasis bei jeweils 11 Millionen Barrel gelegen habe. Die Vereinbarung sei bis zum 30. April 2022 gültig. Eine Verlängerung der Vereinbarung werde im Dezember 2021 geprüft, so die OPEC. Der Ölpreis war zuletzt unter anderem aufgrund der Coronakrise und wegen eines Preiskriegs zwischen Saudi-Arabien und Russland drastisch gesunken.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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