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Siegloch: Deutsche Airlines mit globalem Emissionshandel einverstanden

Archivmeldung vom 05.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: H.D.Volz / pixelio.de
Bild: H.D.Volz / pixelio.de

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, Klaus-Peter Siegloch, hat die internationale Einigung auf einen globalen Emissionshandel begrüßt. "Jetzt kann eine durchdachte, weltweite und von allen Ländern und Airlines getragene Lösung bis 2016 ausgestaltet und 2020 eingeführt werden," sagte Siegloch am Samstagvormittag.

"Die EU muss jetzt die Reißleine ziehen und den rein innereuropäischen Emissionshandel bis zur Einführung einer weltweiten Lösung 2020 aussetzen", forderte er weiter. Schon heute seien die europäischen Fluggesellschaften im globalen Wettbewerb durch einseitige Belastungen stark benachteiligt. So werde der Luftverkehrsstandort Europa geschwächt. Europas Airlines seien bei den Erträgen heute bereits Schlusslicht im globalen Vergleich.

Die ICAO-Vollversammlung hatte gestern die Einführung von marktbasierten Instrumenten beschlossen, die ab 2020 weltweit ein CO2-neutrales Wachstum im Luftverkehr ermöglichen. Bis zur nächsten ICAO-Vollversammlung im Jahr 2016 sollen die marktbasierten Instrumente ausgestaltet werden, die dann ab 2020 weltweit gelten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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