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EZB reduziert Anleihenkäufe

Archivmeldung vom 13.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Frankfurt am Main: Gebäudekomplex der Europäischen Zentralbank (EZB), von Nordwesten gesehen
Frankfurt am Main: Gebäudekomplex der Europäischen Zentralbank (EZB), von Nordwesten gesehen

Von Epizentrum - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38317255

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat eine Halbierung des Volumens ihrer umstrittenen Anleihenkäufe angekündigt und ein baldiges Ende des Anleihekaufprogramms bekräftigt. Ab Oktober sollen die Anleihenkäufe auf 15 Milliarden Euro pro Monat reduziert werden und zum Jahresende auslaufen, teilte die Notenbank am Donnerstag in Frankfurt mit. Dies gelte, "sofern die neu verfügbaren Daten die mittelfristigen Inflationsaussichten bestätigen".

Unterdessen beließ die EZB ihren Leitzins und den Einlagenzins bei 0,00 beziehungsweise minus 0,40 Prozent. Den Zinssatz für die sogenannte Spitzenrefinanzierungsfazilität, zu dem sich Geschäftsbanken im Euroraum kurzfristig Geld bei der EZB beschaffen können, beließen die Notenbanker unverändert bei 0,25 Prozent. Der EZB-Rat gehe davon aus, dass die EZB-Leitzinsen mindestens über den Sommer 2019 auf ihrem aktuellen Niveau bleiben werden, teilte die Notenbank weiter mit. Damit wolle man eine "fortgesetzte nachhaltige Annäherung der Inflation an ein Niveau von unter, aber nahe zwei Prozent auf mittlere Sicht sicherzustellen".

Die EZB hatte ihren Leitzins im März 2016 auf den historischen Tiefstand von null Prozent gesenkt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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