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Oklahoma-Bomber: Neue Enthüllungen bringen US-Regierung in Bedrängnis

Archivmeldung vom 27.08.2005

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.08.2005 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Timothy McVeigh, der vor zehn Jahren einen Bombenanschlag auf ein Hochhaus in Oklahoma-City verübte, war Originaldokumenten zufolge nicht nur Soldat der US-Army, sondern auch V-Mann des FBI. McVeigh gehörte der bislang unbekannten FBI-Abteilung 160 an. Diese Abteilung ist für die Unterwanderung von rechts- und linksextremen Gruppierungen zuständig.

McVeigh war zusammen mit dem deutschen Ex-Bundeswehroffizier Andreas Strassmeier in eine rechtsradikale, militante Gruppierung eingeschleust worden, die in dem Camp „Elohim City“ nahe Oklahoma City residierte. Strassmeier, ein Sohn des ehemaligen Kohl-Staatssekretärs Günther Strassmeier, lebt heute in Berlin. Mit Hilfe des von US-Geheimdiensten initiierten Bombenanschlags sollte McVeigh eine herausragende Stellung innerhalb der rechtsradikalen Gruppe einnehmen, um dem FBI direkte Informationen aus der Führung der militanten Gruppe zu liefern. McVeigh, der zur Zeit des Attentats schwer an Krebs litt und keine große Lebenserwartung mehr hatte, wurde nach seiner Verurteilung durch eine Injektion hingerichtet. Wie aus Geheimdienstkreisen verlautet, soll die Familie des Attentäters Schweigegeld in Höhe von mehreren Millionen US-Dollar erhalten haben.

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