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11. September: Attentäter in Duisburg rekrutiert?

Archivmeldung vom 03.08.2005

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.08.2005 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Udo Schulze

Jahrelang war es offiziell die "Terrorzelle" in der Hamburger Marienstraße, in der sich die mutmaßlichen Attentäter der Anschläge vomn 11. September 2001 getroffen und verschworen haben sollen. Jetzt scheint diese Theorie deutliche Risse bekommen zu haben. Laut des am Donnerstag erscheinenden Magazins "Stern" spielte vielmehr eine Wohnung in Duisburg eine entscheidende Rolle.

Duisburg-Huckingen, die Straße Hasendong in einem Arbeiterwohnviertel. Hier sollen der angebliche Chef-Logister der Anschläge, Ramzi Binalshib, und Ziad Jarrah, einer der Todespiloten des 11. September, bereits im Jahr 1999 konspirative Treffen in der Wohnung eines Marokkaners gehabt haben. Laut "Stern" seien die beiden Männer in der Wohnung des Marokkaners für El Kaida angeworben worden. Obwohl das BKA im Jahr 2003 in der Duiburger Wohnsiedlung eine Razzia durchführte und mehrere Personen festnahm, sollen die Erkenntnisse des "Stern" völlig neu sein. Dazu gehört auch, dass die Hamburger "Terrorzelle" eng mit der im Ruhrgebiet verbunden gewesen sein soll. Eines der wichtigsten Mitglieder im Ruhrgebiet: Christian Ganczarski, ein zum Islam konvertierter Deutsch-Russe aus Mülheim/Ruhr. Er sitzt wegen seiner mutmaßlichen Verwicklung in den Anschlag auf eine Synagoge auf Djerba in französischer U-Haft und gilt als größter Fisch von Al-Kaida, der bislang in Europa den Fahndern ins Netz ging. Ganczarski soll u.a. als Computerexperte Osama Bin Laden persönlich zur Seite gestanden haben, wenn es um Fragen der Kommunikationstechnik ging. Nach Informationen von "Extremnews" wurde die Hamburger "Terrorzelle" bereits im Jahr 1997 von unterschiedlichen Geheimdiensten beobachtet. Dabei hätte der enge Kontakt zur Zelle im Ruhrgebiet auffallen müssen. Wurden die Anschläge vom 11. September am Ende unter den Augen von Geheimdiensten vorbereitet?

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