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Kunden des Krankenversicherers Central drohen steigende Beiträge

Archivmeldung vom 06.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo Central Krankenversicherung AG
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Der Krankenversicherer Central bekommt die Niedrigzinsphase zu spüren - und mit ihm seine knapp 420.000 privat versicherten Kunden: Wie eine Sprecherin dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe) bestätigte, wird der Konzern den Rechnungszins für den kompletten Kundenbestand senken müssen. Damit steigen in der Regel die Beiträge für die Versicherten. Denn mit der Rendite aus dem kalkulierten Rechnungszins bauen die Gesellschaften Rückstellungen auf, um Beitragserhöhungen für ältere Kunden abzufedern. Derzeit liegt der Wert bei 3,5 Prozent – wie stark er sinken werde, stehe noch nicht fest, sagte die Sprecherin. "Wir werden ihn geringfügig anpassen."

Nicht alle Central-Kunden müssten daher mit Teuerungen rechnen, sagte die Sprecherin. Die Central ist mit rund fünf Prozent Marktanteil sechstgrößter Anbieter von privaten Krankenversicherungen in Deutschland. Auch Wettbewerber Axa hatte im Mai angekündigt, den Rechnungszins womöglich absenken zu müssen. Versicherer aller Sparten legen ihre Prämiengelder am Kapitalmarkt an, um Zinsen zu erwirtschaften. Wegen der Niedrigzinsphase an den Märkten fällt ihnen das jedoch immer schwerer. Ein jährliches Prüfverfahren der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) im April hat ergeben, dass bei 18 von 48 privaten Krankenversicherern der erwirtschaftete Zins unter dem kalkulierten liegt.

Wer zu den betroffenen Konzernen gehört, gibt die Bafin nicht bekannt; mit Axa und Central sind es auf jeden Fall zwei Schwergewichte im Markt. Mehrere Jahre lag er bei allen Gesellschaften bei 3,5 Prozent. Für Neukunden haben die Gesellschaften diesen auf 2,75 Prozent abgesenkt, die Hallesche sogar auf 2,5 Prozent.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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