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Stellenabbau bei Covestro trifft vor allem Leverkusen

Archivmeldung vom 28.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
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Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Covestro-Chef Markus Steilemann hat Details zum geplanten Abbau von 900 Stellen weltweit, davon 400 in Deutschland, genannt. "Der bis Ende 2020 geplante Stellenabbau zielt vor allem auf die Verwaltung und einzelne Bereiche der Geschäftssegmente. In Deutschland ist in erster Linie der Standort Leverkusen betroffen, wo unsere Zentrale und viele Verwaltungsbereiche sitzen", sagte Steilemann der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Drei Jahre nach der Trennung von Bayer senken wir Sachkosten, wollen Möglichkeiten der Digitalisierung stärker nutzen und passen zudem unsere Organisation an die spezifischen Bedürfnisse von Covestro an."

Covestro hat in Leverkusen über 3000 Mitarbeiter. Mit Blick auch auf Bayer sagte Steilemann: "Die Stimmung im Chemiepark ist gedrückt, keine Frage. Doch Bayer und Covestro haben den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis 2025 zugesagt. Das gibt Mitarbeitern Sicherheit." Der Abbau kostet Covestro in diesem Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag. "Wir haben uns mit den Betriebsräten geeinigt und mussten Rückstellungen für den sozialverträglichen Stellenabbau bilden, ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag für 2018", sagte Steilemann. Das belaste den Gewinn. Die Rückstellung sei (neben anderen Gründen wie dem niedrigen Rheinwasser) ein Grund für die Gewinnwarnung im November gewesen.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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