Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wirtschaft Wirtschaftsinstitute heben Wachstumsprognose an

Wirtschaftsinstitute heben Wachstumsprognose an

Archivmeldung vom 19.04.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.04.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Trend, Konjunktur und Wachstum (Symbolbild)
Trend, Konjunktur und Wachstum (Symbolbild)

Bild: fotoART by Thommy Weiss / pixelio.de

Die deutsche Wirtschaft wird laut des am Donnerstag vorgestellten Frühjahresgutachtens der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute im Jahr 2018 um 2,2 Prozent wachsen. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als bei der letzten Gemeinschaftsdiagnose im Herbst. "Die Boomphase der deutschen Wirtschaft setzt sich fort. Allerdings wird die Luft dünner", teilten die Institute am Donnerstag mit.

"Die noch verfügbaren gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten werden allmählich knapper, so dass die Konjunktur etwas an Schwung verliert." Dennoch bleibe das Tempo hoch: Der Aufschwung der Weltwirtschaft werde die Exporte weiter anregen. Auch die Binnenwirtschaft dürfte bei "außerordentlich günstiger Lage" auf dem Arbeitsmarkt schwungvoll bleiben, so die Konjunkturforscher. Für das Jahr 2019 sagen die Experten ein Wachstum von 2,0 Prozent voraus. Auch die Beschäftigung wird nach Ansicht der Forscher weiter spürbar steigen, wobei sich der Beschäftigungsaufbau aufgrund von Knappheit auf dem Arbeitsmarkt abschwächen dürfte.

Zu den Wirtschaftsinstituten, die zweimal jährlich Diagnosen über die wirtschaftliche Lage in Deutschland erstellen, zählen unter anderem das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH Halle), das Münchener Ifo-Institut, das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) und das RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Anzeige: