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DIW-Ökonom Fratzscher warnt vor Inflations-Panik

Archivmeldung vom 30.10.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.10.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Marcel Fratzscher (2019)
Marcel Fratzscher (2019)

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, warnt vor einem Ausbruch von Inflations-Panik. "4,5 Prozent Inflation klingt dramatischer, als die Lage wirklich ist", sagte er der "Augsburger Allgemeinen".

Denn im vergangenen Jahr sei die Mehrwertsteuer ja gesenkt, um Anfang dieses Jahres wieder von 16 auf 19 Prozent erhöht worden. Er rechne für das gesamte Jahr 2021 mit einer Inflationsrate von 3,0 Prozent, was nicht dramatisch sei. "Nächstes Jahr gehen wir für Deutschland von einer Teuerung von 2,5 Prozent aus", so Fratzscher. "Wir sollten also einen kühlen Kopf bewahren und nicht in Inflationspanik verfallen." Die Chancen stünden, laut dem Ökonom gut, dass sich die Inflation in Deutschland wieder auf etwa 2,0 Prozent einpendele. "Dabei müssen wir auch ehrlich sein und berücksichtigen, dass die Preise im vergangenen Corona-Jahr stark gefallen sind. Wir erleben also einen Aufholeffekt." Das sei zum Teil eine Normalisierung, so Fratzscher.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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