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Tarifverhandlungen im Öffentlicher Dienst sollen schnell sein

Archivmeldung vom 21.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die am kommenden Montag beginnenden Tarifverhandlungen für die 2,3 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sollen schnell abgeschlossen sein. Der Verhandlungsführer der kommunalen Arbeitgeber, Thomas Böhle, sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgabe), er strebe "zügige und konstruktive Verhandlungen" an.

Der Chef der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske sagte den Funke-Zeitungen, er wäre "überrascht, wenn die Arbeitgeber in diesem ökonomischen Umfeld auf eine harte Konfrontation setzen würden". Das wäre unangemessen und würde nicht ins Bild passen. Als großen Streitpunkt bei den Verhandlungen bezeichnete Böhle die Forderung der Gewerkschaften nach einer Lohn- und Gehaltserhöhung von mindestens 200 Euro für jeden Beschäftigten. Dieser Mindestbetrag sei "hochproblematisch".

Er verteuere vor allem die Löhne, bei denen der öffentliche Dienst schon jetzt oft teurer sei als die Privatwirtschaft. Die Arbeitgeber lehnen die 200 Euro ab. Sie verweisen außerdem auf die hohen Schulden, die viele Städte und Gemeinden noch haben. Bsirske begründete die Forderung der Gewerkschaften nach sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt mit den Überschüssen in den staatlichen Haushalten. "Wann sollte es eine deutliche Lohnerhöhung geben können, wenn nicht jetzt?", sagte er. Auch der öffentliche Dienst steht im immer stärkeren Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter. Die Bürger hätten ein Interesse an einem funktionsfähigen öffentlichen Dienst.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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