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Polen ist drittgrößter Exporteur nach Deutschland und hat die USA überholt

Archivmeldung vom 14.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Terminal Kontenerowy in Danzig
Terminal Kontenerowy in Danzig

Foto: Brosen
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Neue Daten nicht nur aus Polen, sondern auch aus dem Ausland zeigen ein weiterhin starkes Exportwachstum, das als Motor für die polnische Wirtschaft dient. Nach Schätzungen der Nationalen Handelskammer beliefen sich die Exporte im März 2021 auf über 24 Milliarden Euro, was einen Anstieg von 12,9 Prozent im Vergleich zum Februar und ein Wachstum von 25,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Dies berichtet das Magazin "Unser Mitteleuropa" unter Verweis auf "Forsal.pl".

Weiter berichtet das Magazin: "Gute Ergebnisse sind auch in den Daten des deutschen Statistikamtes zu sehen; laut deren Daten für März. Polen war der drittgrößte Exporteur nach Deutschland, knapp hinter China und den Niederlanden, während es die Vereinigten Staaten überholte.

Zuvor zeigten die Daten für das Jahr 2020, dass Polen im allgemeinen Ranking der Länder, aus denen Deutschland die meisten Waren importiert, hinter den USA auf dem vierten Platz lag. Doch in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 sind die US-Exporte nach Deutschland im Vergleich zu 2020 um 11 Prozent gesunken, während die polnischen Exporte um 15 Prozent gestiegen sind, was beweist, dass sich Polens starke Position festigt.

Polen war der drittgrößte Exporteur nach Deutschland, knapp hinter China und den Niederlanden, während es die Vereinigten Staaten überholte.

Die Coronavirus-Krise half den polnischen Exporteuren auf überraschende Weise. Vor einem Jahr war der globale Handel aufgrund von Restriktionen eingefroren. Es wurden Fragen aufgeworfen, wie die Lieferketten nach der Pandemie neu gestaltet werden und welche Nationen und Unternehmen am meisten davon profitieren würden. Heute deuten viele Daten darauf hin, dass Polen einer der Nutznießer dieses Prozesses ist.

Zumindest glauben das die Ökonomen der Credit Agricole Bank. Sie stellten fest, dass es in den letzten Quartalen zu einer geografischen Neuausrichtung des Produktionsprozesses durch globale europäische Unternehmen kam, um die Sicherheit der Lieferketten zu erhöhen.

„Die Neuausrichtung kommt den polnischen Unternehmen zugute, die ihre Verkäufe an bestehende und neue Kunden erhöht haben, indem sie zum Beispiel teilweise die Rolle von Komponenten- und Materiallieferanten für in China ansässige Unternehmen übernommen haben“, so die Ökonomen.

Einer der Effekte dieses Prozesses wird in den steigenden Exporten nach Deutschland gesehen. Die gute Situation des polnischen Exports nach der Pandemie schafft somit eine gute Ausgangsposition für die Erholung der gesamten Wirtschaft.

Die Rezession im Jahr 2020 wirkte sich nicht negativ auf den Export aus, denn dieser wuchs im Jahresvergleich um 2,8 Prozent in polnischen Zloty und betrug 237,5 Milliarden Euro, während sich die Importe auf 225,5 Milliarden Euro beliefen. Die Bilanz fiel sehr positiv aus, denn der Überschuss betrug fast 12 Mrd. €. Einer der Faktoren, der die Auslandsexpansion polnischer Unternehmen begünstigte, war zudem die Abschwächung des Wechselkurses des polnischen Zloty.

  • Datenbasis: Forsal.pl ; Autor: Grzegorz Osiecki

Quelle: Unser Mitteleuropa

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