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Rund 4000 Menschen gehen zu genehmigter Demo in Moskau

Archivmeldung vom 17.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Blick auf den Moskauer Kreml von der Großen Steinernen Brücke über dem Moskwa-Fluss (2007)
Blick auf den Moskauer Kreml von der Großen Steinernen Brücke über dem Moskwa-Fluss (2007)

Foto: Минеева Ю. (Julmin) (retouched by Surendil)
Lizenz: CC-BY-SA-1.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Vor der anstehenden Wahl zum Moskauer Parlament am 8. September hat am Samstag in der russischen Hauptstadt eine weitere Demonstration stattgefunden. An einer genehmigten Aktion nahmen nach Polizeiangaben rund 4000 Menschen teil, schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite: „Der Protestzug wurde von der Kommunistischen Partei Russlands organisiert. Die Beteiligten riefen zu „ehrlichen Wahlen“ auf und forderten die „Herrschaft der Gesetze und der sozialen Rechte der Bürger“.

Die Veranstaltung endete auf dem Sacharow-Prospekt in Moskau und wurde mit einem Konzert abgerundet.

Darüber hinaus positionierten sich Protestler am Samstag in Moskaus Stadtzentrum vereinzelt mit Plakaten und bekundeten Solidarität für die bei der Wahl nicht registrierten Kandidaten sowie jene Menschen, die früher bei den behördlich nicht zugelassenen Protesten festgenommen worden waren.

Einzeldemos

Die Einzeldemos, für die in Russland keine Genehmigung notwendig ist, verlaufen laut einem Sputnik-Korrespondenten ruhig. Polizisten stören die Aktionen nicht.

Festnahmen bei nicht genehmigten Protesten

In Moskau hatte es in den letzten Wochen mehrere Proteste gegen die Nichtzulassung oppositioneller Kandidaten zur Wahl zum Moskauer Parlament im September gegeben. Allerdings waren diese nicht von den russischen Behörden genehmigt worden.

Aus diesem Grund nahm die Polizei bei den Demos am 14. und 27. Juli sowie am 3. August insgesamt etwa 1700 Menschen wegen Friedensstörung und anderer Straftaten vorübergehend fest. Das Ermittlungskomitee leitete zudem Strafverfahren wegen Massenunruhen und Überfällen auf Amtsträger ein."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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