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Putin lehnt Idee totaler Internet-Kontrolle ab

Archivmeldung vom 01.10.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.10.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Wladimir Wladimirowitsch Putin
Wladimir Wladimirowitsch Putin

Foto: Kremlin.ru
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Russland habe keine Absicht, den Zugang zum Netz einzuschränken, es unter totale Kontrolle zu stellen, diese Frage werde nicht einmal geprüft, erklärte Russlands Präsident bei einer Sitzung des Rates für nationale Sicherheit der Russischen Föderation, bei der es um die Reaktion auf Bedrohungen im Informationsbereich ging.

Radio "Stimme Russlands" weiter: "Die Probleme des Funktionierens des russischen Segments des Internets und der Informationssicherheit als Ganzes sind vor dem Hintergrund einer Zuspitzung der Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und einer Reihe von Ländern der Westens wegen der Ereignisse in der Ukraine aktuell geworden. Die gegen Moskau verhängten Sanktionen haben Russlands Behörden erneut veranlasst, die Importersetzung, darunter im Bereich von Netztechnologien, im Hinblick darauf zu forcieren, dass der Anschluss der Anwender an das globale Netz gegenwärtig unter Kontrolle amerikanischer Unternehmer erfolgt.

Putin: Schutz vor Hackern und illegalem Content nötig

„Ich möchte betonen: Wir haben nicht vor, den Internet-Zugang einzuschränken und das Netz unter totale Kontrolle zu stellen, das Internet zu verstaatlichen sowie die legitimen Interessen und Möglichkeiten von Privatpersonen, Gesellschaftsorganisationen und Business in der Informationssphäre zu beschneiden – dies wird nicht einmal erwogen“, sagte Putin am Dienstag bei einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrates.

Zugleich verwies er auf die Notwendigkeit zusätzlicher Maßnahmen auf dem Gebiet der Informationssicherheit. „Vor allem muss der Schutz der einheimischen Telekommunikationsnetze und der Informationsressourcen qualitativ verstärkt werden – in erster Linie derjenigen, die die Staatsstrukturen verwenden.“

Außerdem müssten gesetzwidrige Einmischung in ihre Arbeit und Verlust vertraulicher Informationen ausgeschlossen werden.

Die Zahl der Hackerattacken auf russische Informationsressourcen sei mehrfach angewachsen. Ihre Intensität sei unmittelbar mit der internationalen Situation verbunden. Die Methoden, Mittel und Taktiken für solche Attacken würden vervollkommnet, betonte Putin.

Russland werde alles für die reibungslose Arbeit des russischen Internet-Segments tun. Gleichzeitig würden in Russland diejenigen Webseiten konsequent gesperrt, die Gewalt und Extremismus, Xenophobie und religiöse Fehden propagieren.

Nach seiner Ansicht sollten unter anderem die Uno und deren Strukturen an der Erarbeitung von Maßnahmen für die Informationssicherheit teilnehmen, fügte Putin hinzu."

Quelle: RIA Novosti - online Redaktion Radio „Stimme Russlands"

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