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Österreichs Bundespräsident verteidigt Kopftuch-Äußerung

Archivmeldung vom 26.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Alexander Van der Bellen (2016)
Alexander Van der Bellen (2016)

Foto: Manfred Werner/Tsui - CC by-sa 3.0
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Österreichs Bundespräsident Alexander van der Bellen hat seine Äußerung verteidigt, nach der man eines Tages alle Frauen darum bitten müsse, einen Tag aus Solidarität mit Musliminnen ein Kopftuch zu tragen. "Es gibt größere Probleme als die Frage Kopftuch", sagte van der Bellen der "Welt".

Die Aufregung um seine Äußerung verstehe er nicht. "Ich bin kein Freund des Kopftuches, aber es gibt in Österreich Meinungsäußerungsfreiheit, und es gibt auch Bekleidungsfreiheit, die ja damit zusammenhängt." Österreichs grüner Bundespräsident hatte bei einer Diskussionsrunde im Wiener Haus der Europäischen Union gesagt: "Wenn es so weitergeht, - und damit bin ich schon bei der nächsten Frage, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie - wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, aus Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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