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Willi Lemke: "Fußball hat eine Macht, die Politik nicht hat"

Archivmeldung vom 15.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Willi Lemke Bild: Andreas Arnold
Willi Lemke Bild: Andreas Arnold

Willi Lemke, UN-Sonderberater für Sport, kritisierte bei der ZEIT KONFERENZ "Fußball und Wirtschaft" am 15. Mai 2010 in Berlin die Honorare von Spielerberatern. Sie bewegten sich in "absurden" Höhen, das Geld sei wesentlich nötiger für die Nachwuchsarbeit, so Lemke bei der Veranstaltung der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Fußball habe besonders für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen große Bedeutung: "Je früher sie an Sport herangeführt werden, desto besser ist es für ihre Entwicklung und den Frieden insgesamt." Lemke weiter: "Die Welt braucht den Sport."

Zum Gastgeberland der kommenden Fußball-WM, Südafrika, äußerte sich Lemke positiv: "Afrika will ein wunderbarer Gastgeber sein." Es seien hochmoderne Stadien gebaut worden, die Bedeutung der Weltmeisterschaft für den gesamten Kontinent sei groß: "Fußball hat eine Macht, die Politik nicht hat. Die WM wird eine nachhaltige Bedeutung haben ... Fußball hat die Kraft, Menschen zu verbinden." Wer sich an die Vorschriften und Empfehlungen des Auswärtigen Amts und der Reiseveranstalter halte, müsse wegen der Sicherheit keine Bedenken haben.

Oliver Kahn betonte, dass vor jeder WM Kritik am Gastgeberland laut werde. Dies sei vielleicht eine typisch "deutsche Eigenart". Wenn der Wettbewerb dann laufe, sei es immer ein großes Fest gewesen. Kahn erklärte auch die Bedeutung seiner chinesischen Castingshow, in der er Torhüter-Talente sucht: "Wir transportieren Werte und Prinzipien."

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach betonte die Bedeutung des DFB-Pokals für den deutschen Fußball. Die Bedeutung des Wettbewerbs sei heute der hohen Bedeutung des englischen Pokals ebenbürtig. Der DFB-Pokal habe in seiner Bedeutung im internationalen Fußballmarkt die Wettbewerbe in Spanien, Italien und Frankreich bereits überholt, sagte Niersbach.

Weitere Referenten der ZEIT KONFERENZ waren Christoph Bergner (parlamentarischer Staatssekretär Bundesministerium des Innern) Rainer Holzschuh (Herausgeber Kicker), Martin Kind (Präsident Hannover 96), Peter Peters (Geschäftsführer FC Schalke 04), Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung Borussia Dortmund), Heribert Bruchhagen (Vorstandsvorsitzender Eintracht Frankfurt) sowie Werner Gatzer (Staatssekretär Bundesministerium der Finanzen).

Quelle: DIE ZEIT

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