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Bleck: Naturschutz sollte in der Politik mehr Wertschätzung erhalten

Archivmeldung vom 08.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Andreas Bleck (2018)
Andreas Bleck (2018)

Bild: AfD Deutschland

Die AfD fordert, die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) am Naturschutz auszurichten.Das Ergebnis der zweiwöchigen Weltnaturschutzkonferenz (CBD) in Sharm al-Scheich ist insofern ernüchternd, als die für das Jahr 2010 gesetzten globalen Naturschutzziele nicht erreicht werden.

Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck, Mitglied im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit: „Der Rückgang der Artenvielfalt schreitet weltweit dramatisch voran. Deshalb begrüße ich es, dass auf der Weltnaturschutzkonferenz zumindest Beschlüsse getroffen wurden, die als Grundlage für ein Abkommen gegen das Artensterben dienen. Bedenklich ist allerdings, wie wenig Medienaufmerksamkeit in Deutschland die Weltnaturschutzkonferenz in Sharm al-Scheich im Vergleich zur Weltklimakonferenz in Kattowitz erhält. Die Ergebnisse waren bisher kaum einem Medium die Berichterstattung wert.“

„Der Naturschutz erhält auch von der Politik zu wenig Wertschätzung. Nur fünf Prozent des kürzlich vorgestellten Haushalts des Umweltministeriums war Svenja Schulze der Naturschutz wert. Genauso stiefmütterlich wird der Naturschutz auf EU-Ebene behandelt. Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) setzt nach wie vor falsche Anreize durch umweltschädliche Subventionen. Daher fordere ich sowohl die Umweltministerin als auch die Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner dazu auf, die Neuverhandlungen der GAP-Ziele konsequent auf den Naturschutz auszurichten.“

Quelle: AfD Deutschland

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