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Ministerium schafft digitale Anlaufstelle für Familien

Archivmeldung vom 04.07.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.07.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Franziska Giffey (2018)
Franziska Giffey (2018)

Foto: Martin Kraft
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) schafft mit einem neuen Familienportal eine digitale Anlaufstelle, die Informationen und Beratungsangebote rund um das Thema Familie bündeln soll. "Nur ein paar Klicks - und schon ist geklärt, wie lange Elterngeld fließt oder wer zum Beispiel in Sachen Unterhaltsvorschuss beraten kann", sagte Giffey der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Am Donnerstag um 12 Uhr startet das neue Serviceportal. Auf der Webadresse www.familienportal.de erhalten Nutzer laut Giffey wichtige Informationen über steuerliche Entlastungen für Familien, über Antragsverfahren und gesetzliche Regelungen sowie auch Hinweise zu Leistungen anderer Ministerien, zum Beispiel Ausbildungsförderung, Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe.

"Ob es um staatliche Leistungen geht, um Antragsverfahren oder gesetzliche Regelungen, alles ist gut erklärt und einfach zu finden", sagte die Ministerin. Durch Eingabe ihrer Postleitzahl fänden Familien die Ämter und Beratungsstellen in ihrer Nähe, bei denen sie Leistungen beantragen können oder weitere Unterstützungsangebote bekommen.

Die Online-Services des Bundesfamilienministeriums wie der Elterngeldrechner, das Infotool Familienleistungen oder der Kinderzuschlagscheck sowie Formulare zur Beantragung von Leistungen sind ebenfalls direkt über das Familienportal abrufbar.

Die Bundesfamilienministerin kündigte an, den Weg der Digitalisierung konsequent weiter gehen zu wollen und auch die Familienleistungen selbst zu digitalisieren. "Dann werden Familien über das Portal nicht nur alle Informationen bekommen, die sie brauchen, sondern ihre Familienleistungen auch direkt beantragen können", sagte Giffey. Sie sei "stolz", bei diesem Thema Vorreiterin innerhalb der Bundesregierung zu sein.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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