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Smartphones sind Unternehmens-Datenleck: Studien decken deutliche Schwachpunkte in Deutschland auf

Archivmeldung vom 13.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Lupo / pixelio.de
Bild: Lupo / pixelio.de

Smartphones entwickeln sich für Unternehmen und Institutionen zu einem deutlichen Leck im Datenschutz. Der Secure Take Back-Anbieter Teqcycle befragte auf der IT-Security-Messe "it-sa" dazu 100 Sicherheitsexperten.

Nur 20 Prozent davon nutzen im Unternehmen eine fachgerechte Lösch- und Verwertungslösung. 30 Prozent der vertretenen Unternehmen hingegen erlauben den eigenen Mitarbeitern, alte Geräte privat zu verwerten - die restlichen 50% haben überhaupt keinen Prozess für Altgeräte. Nicht selten landen diese nur unzureichend gelöscht bei eBay oder Amazon. Bei einer Testreihe mit 122 Geräten konnten die Softwarespezialisten der Unternehmen Blancco Technology Group (www.blancco.com/de) und Kroll Ontrack (http://bit.ly/1L7xLGT) 2.153 E-Mails sowie 10.838 Textnachrichten auf den Second Hand-Handys wiederherstellen. "Dies zeigt, dass eine sichere Datenlöschung von Smartphones zu wenig Beachtung findet. In einer eigenen Stichprobe haben wir auf sieben von zehn auf eBay gekauften Smartphones Datenmengen bis in den höheren Gigabyte-Bereich vernichtet", sagt Dirk Ulrich, Geschäftsführer von Teqcycle.

Aufkleber und Brandings großer Unternehmen

Gerätebrandings und Aufkleber belegten, dass fünf der Geräte bei großen, börsennotierten Unternehmen inventarisiert waren. Auf eine Wiederherstellung wurde aus rechtlichen Gründen verzichtet, es fand kein Zugriff auf bzw. Kenntnisnahme der Daten statt. Doch es zeigt auf: Die darauf enthaltenen Informationen sind möglicherweise geschäftsschädigend und damit enorm gefährlich.

Smartphones werden mit hoher Frequenz gewechselt

Bei 40 Prozent der 100 von Teqcycle befragten Personen gelten 12 Monate als maximale Einsatzdauer der mobilen Endgeräte, weitere 30 Prozent tauschen alle 24 Monate aus. "Diese Zahlen belegen, wie hoch die Gefahr der Preisgabe von Daten ist. Kein anderes Gerät mit vertraulichen Daten wird so hochfrequent getauscht und so sorglos behandelt", so der Teqcycle-Chef Dirk Ulrich. Der von Teqcycle gemeinsam mit der Deutschen Telekom AG zur Lösung dieses Problems entwickelte sichere Rücknahmeprozess ist in Deutschland einzigartig. Ein Zertifikat der DEKRA belegt den Sicherheitsstandard des Prozesses, bei dem die Geräte gelöscht, und anschließend verwertet werden. Zum Einsatz kommt dabei auch die Löschsoftware Blancco: "Im Bereich der datenschutzkonformen Löschung des Gerätespeichers ist Blancco weltweit führend und daher unser Software-Partner", erklärt Dirk Ulrich.

Für Firmenkunden gibt es Geld

Die hohen Anschaffungskosten neuer Geräte sind ein massiver Kostenblock für Unternehmen, ungenutzte Geräte binden Kapital. Nach der Datenlöschung verwertet Teqcycle die meist noch hochwertigen Geräte, der Erlös fließt dabei entweder an den Kunden oder an soziale Projekte. Das spart teure Ressourcen und sorgt bei den Unternehmen, die Secure Take Back nutzen, zumindest für eine teilweise Refinanzierung der Telefone.

Quelle: Teqcycle Solutions GmbH (ots)

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