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Nachtruhe: So klappt´s endlich wieder mit erholsamem Schlaf

Archivmeldung vom 10.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Titelbild Apotheken Umschau A Juli 2021 Bild: Wort & Bild Verlag Fotograf: Wort & Bild Verlag
Titelbild Apotheken Umschau A Juli 2021 Bild: Wort & Bild Verlag Fotograf: Wort & Bild Verlag

Viele Menschen leiden unter Schlafstörungen. Und die Corona-Pandemie hat die Schwierigkeiten noch verschärft. "Die große Verunsicherung, die das Corona-Virus mit sich bringt, steigert das Risiko für psychische Belastungsreaktionen, zu denen auch die meisten Schlafstörungen gehören", erklärt Dr. Christine Blume, Schlafforscherin am Zentrum für Chronobiologie der Universität Basel, gegenüber dem Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".

Ausreichend, aber nicht zu spät am Abend bewegen

Beunruhigend: Viele schlafen zwar länger und regelmäßiger, insgesamt aber schlechter. Darunter leiden besonders diejenigen, die sich durch die Pandemie gestresst fühlen, so Schlafforscherin Blume, die zu Beginn der Corona-Krise im Frühjahr letzten Jahres 435 Menschen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland zu ihrem Schlaf befragt hat.

Gegen Einschlafstörungen helfen Rituale - Lesen ebenso wie Meditationsübungen oder ein Entspannungsbad. "Was auch immer als Einschlafritual ausgewählt wird, es sollte den Blick des Menschen auf sich selbst richten", empfiehlt Schlafmediziner Dr. Alfred Wiater von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Und: Sich ausreichend und nicht mehr zu spät am Abend zu bewegen führt nachweislich zu besserem Schlaf.

Keine Homeoffice-Ecke im Schlafzimmer!

Nach Erkenntnis von Schlafforschern kann auch ein aufgeräumtes, gut temperiertes Schlafzimmer die Gelassenheit fördern. Regelmäßiges Lüften und eine Raumtemperatur von 18 Grad sind förderlich für guten Schlaf. Außerdem sollte nichts an Arbeit erinnern - also: keine Homeoffice-Ecke im Schlafzimmer, raus mit dem Bügelbrett! Nächtliche Lichtquellen sollten vermieden werden. Tipp bei hochsommerlichen Temperaturen: Schlafzimmer tagsüber abdunkeln und ausgiebig in den frühen Morgenstunden durchlüften.

Wie gut man nachts schlafen kann, hängt auch davon ab, welche Nahrung man tagsüber zu sich nimmt. Studien zeigen, dass Menschen, die mehr Ballaststoffe, weniger Zucker und weniger gesättigte Fettsäuren essen, nachts besser schlafen. Vor allem eine mediterrane Ernährungsweise scheint die Nachtruhe positiv zu beeinflussen. Dazu gehören viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkornprodukte, Olivenöl und Milchprodukte in Maßen. Auch das Timing ist wichtig: Zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen sollte man möglichst nichts mehr essen. Sonst ist der Körper beim Einschlafen mit Verdauen beschäftigt.

Quelle: Wort & Bild Verlag - Gesundheitsmeldungen (ots)


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