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Internetbetrug - So enttarnen Nutzer falsche Onlinehändler

Archivmeldung vom 22.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de
Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Gefälschte Onlineshops sind optisch kaum von herkömmlichen Internethändlern zu unterscheiden - doch wer hier Ware bestellt, geht am Ende leer aus. Vor allem zu Weihnachten lauern immer mehr Betrüger im Netz. Der Preisvergleich guenstiger.de nennt zehn Tipps, wie Verbraucher gefälschte Onlineshops erkennen können.

1. Im Internet nach Warnungen recherchieren Bevor Kaufinteressierte in einem fremden Onlineshop zuschlagen, sollten sie im Internet nach Hinweisen zum Händler suchen. Dazu reicht es oftmals, den Namen in eine Suchmaschine einzugeben. Auf einschlägigen Verbraucherschutz-Portalen gibt es außerdem regelmäßig Informationen zu aktuellen Fake-Shops.

2. Impressum, Kontakt und AGB prüfen In Deutschland herrscht eine Impressum-Pflicht. Onlineshops müssen genaue Angaben über ihr Unternehmen und ihre Kontaktdaten veröffentlichen. Außerdem muss eine Steuernummer angegeben sein. Ist dies nicht der Fall, sollten Verbraucher die Seite lieber verlassen. Gleiches gilt für AGB, Widerrufs- und Rückgabeklauseln.

3. Achtung bei Vorkasse Bietet ein Onlineshop als Bezahloption lediglich die Vorkasse an, sollten Kunden erst gar nicht einkaufen. Bei dieser Methode bekommt der Händler das Geld, bevor die Ware versendet wurde. "Wir empfehlen allen Nutzern Onlineshops zu nutzen, die mindestens drei Kaufoptionen anbieten", sagt Artur Jagiello von guenstiger.de.

4. Vorsicht vor vermeintlichen "Super-Schnäppchen" Wird ein Produkt zu einem erstaunlich günstigen Preis angeboten, sollten bereits die Alarmglocken läuten. Vor dem Kauf ist es ratsam, die Kosten auf dem Markt zu vergleichen. Liegt das Angebot deutlich unter dem Durchschnittspreis, kann es sich um eine Falle handeln.

5. Kundenbewertungen lesen Kundenbewertungen zeigen, wie zufrieden Verbraucher mit dem Händler sind. Bei vielen negativen Beurteilungen sollten Nutzer die Finger vom Shop lassen.

6. Sprachliche Fehler verraten den Dieb Fällt ein Internetshop durch fehlerhafte Schreibweisen oder schlechte Grammatik auf, könnten es erste Anzeichen für einen Betrüger sein. Während seriöse Verkäufer ihre Shops gründlich prüfen, sitzen die Fälscher meistens im Ausland und nutzen einfache Übersetzungsprogramme für ihr Fake-Portal.

7. Auf grobe Designfehler und lange Ladezeiten achten Grobe Designfehler, lange Ladezeiten, unlogische Verlinkungen und zu viele Fehlermeldungen sind oft Hinweise auf unechte Shops, die schnell erstellt und online geschaltet wurden. Hier ist Vorsicht geboten.

8. Der Shop ist erst kurz online - Finger weg! Auf Seiten wie denic.de können Verbraucher nachsehen, wie lange eine Webseite bislang existiert. Falls der Shop erst kurz online ist, sollten Nutzer vorsichtig sein. Fakeshops entstehen schnell, werden nach wenigen Tagen abgeschaltet und tauchen unter einer anderen Domain wieder auf.

9. Gütesiegel prüfen Betrüger im Netz bedienen sich oftmals an Gütesiegeln renommierter Prüfinstitute, um Vertrauen vorzutäuschen. Mit nur einem Klick auf die Logos können Verbraucher herausfinden, ob es sich dabei um echte Auszeichnungen handelt. Erfolgt eine Weiterleitung auf die Seite des Prüfinstituts, ist das Siegel in der Regel offiziell. Findet hingegen keine Verlinkung statt, sollten Verbraucher den Shop verlassen.

10. Bei Zweifel auf Nummer sicher gehen Bleiben am Ende dennoch Zweifel, ob der Onlineshop seriös ist oder nicht, sollten Käufer kein unnötiges Risiko eingehen und einen vertrauenswürdigen Händler suchen. So steht der Bescherung zu Weihnachten sicher nichts mehr im Wege.

Quelle: guenstiger.de GmbH (ots)

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