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Das Abmahnthermometer zeigt Jugendlichen auf Facebook, wie heiß sie für Abmahnanwälte sind!

Archivmeldung vom 04.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Screenshot vom "Abmahnthermometer"
Screenshot vom "Abmahnthermometer"

Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE sagt: "Der durchschnittliche Jugendliche, der sich im Internet bewegt, begeht pro Stunde einen Rechtsverstoß." Die kostenlose Facebook-App "Abmahnthermometer" analysiert das Online-Verhalten der Jugendlichen und zeigt ihnen ebenso drastisch wie deutlich, wie gefährdet ihr Facebook-Auftritt bereits ist.

Eine Abmahnung von einem Rechtsanwalt gelangt immer ohne jede Vorwarnung zu den Betroffenen - und sie kann sehr teuer werden.

Viele Jugendliche machen sich überhaupt keine Gedanken über irgendwelche Rechtsverstöße, wenn sie im Web und auf Facebook unterwegs sind. Machen doch eh alle: Sie verwenden Fotos ihrer Stars als Profilbild, posten Live-Aufnahmen vom letzten Konzert, veröffentlichen ungefragt Fotos von anderen Menschen, verwenden Textzitate berühmter Dichter, geben lustige Cartoons weiter oder verlinken auf schräge YouTube-Videos. In den meisten Fällen werden so Urheberrechtsverletzungen begangen, es geht aber auch um das Recht am eigenen Bild oder ums Mobbing.

Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kölner Medienrechtskanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE sagt: "Ich habe schon vor einiger Zeit gesagt, dass die typische Facebook-Chronik eines Teenagers für einen Abmahn-Anwalt bis zu 10.000 Euro wert sein kann. Inzwischen gehe ich einen Schritt weiter: Der typische Jugendliche begeht im Internet jede einzelne Stunde einen neuen Rechtsverstoß. Das wird auf Dauer nicht ohne Folgen blieben."

Facebook-App zum Eigentest: Das Abmahnthermometer ist da!

Die Jugendlichen bekommen es oft gar nicht mit, dass sie sich einem erhöhten Abmahn-Potenzial aussetzen. Um sie aufzuklären, muss man sie dort erreichen, wo sie ihre Zeit verbringen - auf Facebook.

Die Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE stellt aus diesem Grund völlig kostenfrei die neue Facebook-App Abmahnthermometer vor. Sie stellt dem Anwender zehn Fragen passend zum eigenen Verhalten auf Facebook. Je mehr Rechtsverstöße der Nutzer auf Facebook begeht, umso höher steigt die Abmahngefahr - und damit auch die angezeigte Temperatur auf dem Abmahnthermometer.

RA Christian Solmecke: "Viele Jugendliche sind der Meinung, dass es völlig in Ordnung ist, wenn sie etwa Fotos von der letzten Party posten oder lustige Aufnahmen aus der Google-Bildersuche weitergeben. Aber zuletzt gab es bereits erste Abmahnungen wegen winziger Vorschaubilder passend zu einem Link. Das Abmahnthermometer fragt die zehn häufigsten Rechtsverstöße auf Facebook ab - und schärft so das Bewusstsein der Jugendlichen dafür, was erlaubt ist und was nicht."

Abmahnthermometer: Darauf sollte man achten!

Generell sollten auch die Eltern mit ihren Kindern über eine rechtssichere Facebook-Nutzung sprechen. Dazu gehört:

- Am besten den eigenen Account gegenüber allen Fremden abschotten. So gelangen Anwälte erst gar nicht auf die eigene Seite.
- Immer nur selbst aufgenommene Fotos veröffentlichen, keine Bilder aus anderen Quellen.
- Keine Personenfotos ungefragt veröffentlichen. Es gibt das Recht am eigenen Bild.
- Kein Mobbing, keine üble Nachrede gegenüber Mitschülern, Lehrern, dem ersten Chef.
- Bei einem Link immer das Vorschau-Bild ausblenden.
- Keine YouTube-Videos verlinken.

RA Christian Solmecke: "Auch wenn zurzeit darüber diskutiert wird, die Abmahngebühren bei Privatanwendern noch weiter zu deckeln: Es ist noch lange nicht beschlossene Sache. Ein einziges Minibild auf Facebook reicht bereits aus, um Schadensersatzansprüche und Abmahnkosten in Höhe von mehreren hundert Euro zu generieren."

Quelle: WILDE BEUGER SOLMECKE Rechtsanwälte (Typemania)

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