Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Ratgeber Recht OLG Frankfurt: Santander Darlehensvertrag von 2018 kann widerrufen werden

OLG Frankfurt: Santander Darlehensvertrag von 2018 kann widerrufen werden

Archivmeldung vom 16.12.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Richter, Gericht, Justiz, Urteil, Anklage, Verfahren, Gerichtsverhandlung (Symbolbild)
Richter, Gericht, Justiz, Urteil, Anklage, Verfahren, Gerichtsverhandlung (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat durch Anerkenntnisurteil vom 02.12.2020 - AZ: 17 U 10/20 - für Recht erkannt, dass die primären Leistungspflichten des Klägers aus einem in 2018 mit der Santander Consumer Bank geschlossenen Darlehensvertrag erloschen sind.

Der Kläger hatte am 13.08.2018 mit der Santander Consumer Bank AG einen Darlehensvertrag über 9.820,99 Euro abgeschlossen. Am 26.09.2018 erklärte er seinen Widerruf. Mit dem Anerkenntnisurteil bestätigte das Oberlandesgericht nun die Wirksamkeit dieses Widerrufs.

Ergebnis des erfolgreichen Widerrufs ist die vollständige Rückabwicklung des Darlehensvertrags. Das heißt, die Bank muss dem Kläger alle bisher geleisteten Zins- und Tilgungszahlungen erstatten. Er muss das Darlehen zudem nicht weiter bedienen.

Die Widerrufsfrist von Verbraucher-Darlehensverträgen beträgt 14 Tage. Sie beginnt jedoch nicht zu laufen, wenn der Verbraucher nicht ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht belehrt wurde, wie es vorliegend der Fall war. Der Widerruf war deshalb auch sechs Wochen nach Abschluss des Vertrags noch immer wirksam möglich. Die Kanzlei HAHN Rechtsanwälte, die den Kläger in diesem Verfahren vertreten hat, bietet derzeit eine kostenfreie Überprüfung von Darlehensverträgen auf eine Widerrufsmöglichkeit hin an.

Quelle: Hahn Rechtsanwälte PartG mbB (ots)

Videos
Bild: Screenshot Bildzeitung
Fake News über Schockzahlen aus England und Wales
Dr. Larry Palevsky am 19. Februar 2020 vor dem Ausschuss für öffentliche Gesundheit in Connecticut
Dr. Larry Palevsky: Aluminium Nanopartikel in Impfstoffen
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte purpur in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige