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IG-Metall-Chef will Tesla die Stirn bieten

Archivmeldung vom 23.09.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.09.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
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Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

IG-Metall-Chef Jörg Hofmann hält wenig von einer Glorifizierung des US-Unternehmers und Tesla-Chefs Elon Musk. "Herr Musk setzt sich in ein gemachtes Nest", sagte Hofmann der Wochenzeitung "Die Zeit".

Musk habe wenig zu der Zuliefererstruktur beigetragen, von der er seit Jahren profitiere. "Auch in Grünheide, wo Tesla jetzt eine Fabrik baut." Hofmann fürchtet, dass Tesla womöglich deswegen eine europäische Aktiengesellschaft (SE) gegründet habe, um "die deutsche Mitbestimmung zu umgehen, die in der SE nicht vorgeschrieben ist".

Man werde sehen, wie sich das konkret gestalte. "Und dann gibt es noch die Frage, ob er die Löhne tarifvertraglich regelt oder nach Gutsherrenart." Dem Tesla-Chef will Hofmann selbstbewusst begegnen: "Wir können Elon Musk nur sagen: Herzlich willkommen im Land der Mitbestimmung und der Tarifverträge. In einem Land, wo Ökologie und Soziales nicht als Widerspruch, sondern als gegenseitige Bedingung gesehen werden. Und wo Demokratie nicht am Werkstor endet."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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