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Ökonom: Über drei Milliarden Euro Bußen für Autokartell möglich

Archivmeldung vom 26.07.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.07.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Zum Vergleich: Eine Milliarde
Zum Vergleich: Eine Milliarde

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Der Düsseldorfer Wettbewerbsökonom Justus Haucap schätzt, dass auf die Beteiligten des vermutlichen Autokartells über drei Milliarden Euro an Bußgeldern zukommen könnten: "Beim Lkw-Kartell, das 2011 aufflog, ist europaweit ein Bußgeld von drei Milliarden verhängt worden. Dieser Fall könnte sich in ähnlichen Dimensionen bewegen", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit".

"Es würde mich nicht überraschen, wenn das Bußgeld sogar noch höher wäre." Das alles gelte allerdings nur, wenn die Autohersteller tatsächlich Preise abgesprochen hätten. Sei dies nicht der Fall, würde das Bußgeld deutlich geringer ausfallen. Für die Drahtzieher des Kartells könnte es auch persönlich teuer werden. "Je nach Schwere der Tat sind Hunderttausende Euro an Strafzahlungen möglich, wohlgemerkt für eine Einzelperson", so Haucap.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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