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ThyssenKrupp will "Electrical Steel"-Geschäfte mit 1800 Mitarbeitern verkaufen

Archivmeldung vom 09.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Thyssen-Krupp
Thyssen-Krupp

Der Essener Mischkonzern ThyssenKrupp will sich über den heute angekündigten Abbau von 2000 Stellen in seiner europäischen Stahlsparte hinaus von 1800 Mitarbeitern durch Verkäufe bei der Konzerntochter "ThyssenKrupp Electrical Steel" trennen. Betroffen sind unter anderem 600 Mitarbeiter in Gelsenkirchen.

Der Gesamtbetriebsratschef von ThyssenKrupp Steel Europe, Günter Back, sagte der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post": "Der Bereich der kornorientierten Elektrobandprodukte ist heute neu auf die Verkaufsliste gesetzt worden. Das Management sucht nach einem Käufer für diesen Bereich." Die Sparte beschäftigt an Standorten in Frankreich, Indien und im Ruhrgebiet 1800 Mitarbeiter, 600 davon in Gelsenkirchen. Kornorientierte Elektrobandprodukte sind Bleche mit einer für den Einsatz in Transformatoren optimierten Oberfläche. Insgesamt beschäftigt die "Electrical Steel"-Tochter von ThyssenKrupp weltweit 2500 Mitarbeiter. Die Produktion der so genannten "Nicht kornorientierten Elektrobandprodukte" mit 700 Mitarbeitern will ThyssenKrupp nach Informationen der Rheinischen Post nicht verkaufen. Zu den Auswirkungen des angekündigten Personalabbaus auf den Standort Duisburg sagte Back: "Ich gehe davon aus, dass Duisburg 900 bis 1000 Stellen verlieren wird." Aktuell beschäftigt ThyssenKrupp an seinem wichtigsten Stahlstandort in Duisburg 12800 Mitarbeiter.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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