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Wirtschaftsverbände wollen mehr Zuwanderung für Digitalisierung

Archivmeldung vom 27.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Totalüberwachung: In China gang und gebe. Wer zuviele Vergehen dort gegen die Normen hat, wird in Gefängnissen ermordet. Ein Vorbild für Europa? (Symbolbild)
Totalüberwachung: In China gang und gebe. Wer zuviele Vergehen dort gegen die Normen hat, wird in Gefängnissen ermordet. Ein Vorbild für Europa? (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die deutsche Wirtschaft drängt die Europäische Union dazu, sich verstärkt der Digitalisierung zu widmen und fordert dafür auch mehr Zuwanderung. Bis 2030 drohten in der EU 900.000 IT-Fachkräfte zu fehlen, heißt es in einem Positionspapier des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zur Europawahl.

Der "Spiegel" berichtet darüber. Die boomende Datenwirtschaft könne sogar ohne Großbritannien 5,4 Prozent der europäischen Wirtschaftsleistung bis 2025 erbringen, doch bisher habe die EU keinen funktionierenden Digitalbinnenmarkt. Die öffentliche Hand müsse digitale Schlüsseltechnologien unterstützen, fordern BDI und BDA. Für Europas Arbeitnehmer mahnen sie mehr Flexibilität an. "Arbeitnehmerfreizügigkeit ist das Gegenteil von Zuwanderung in die Sozialsysteme", heißt es im Papier. Bei der Vermittlung freier Arbeitsplätze in der EU sehen BDI und BDA Verbesserungsbedarf.

Offen zeigen sie sich für Einwanderung aus Nicht-EU-Ländern. Europa brauche qualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten. "Die Greencard der USA ist weltweit bekannt. Die Blue Card der EU muss ähnlich attraktiv werden." Mit dem Positionspapier will die Wirtschaft auch ein Zeichen gegen rechts setzen. "Wir sind stolze Europäer", schreiben die Verbandspräsidenten Dieter Kempf und Ingo Kramer. "Dem widerspricht es nicht, auch auf Schwächen und Fehlentwicklungen hinzuweisen: Die EU braucht eine Reformagenda."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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