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Libor-Skandal: Ermittlungen der EU-Kommission vor dem Abschluss

Archivmeldung vom 18.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Joaquín Almunia
Joaquín Almunia

Foto: Fábio Rodrigues Pozzebom/ABr
Lizenz: CC-BY-3.0-br
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Ermittlungen der Europäischen Kommission in der Affäre um Manipulationen des Libor und weiterer Interbanken-Zinsen stehen kurz vor dem Abschluss. Bis Dezember will EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia eine Einigung mit den betroffenen Banken erreichen.

Die ersten Geldinstitute haben ihren Bescheid von der EU bereits erhalten. Das berichtet das "Manager Magazin" (Erscheinungstermin: 18. Oktober). Die Strafen, die den Geldhäusern drohen, gehören nach Angaben von Insidern zu den höchsten, die die Kommission je verhängt hat. Insider rechnen mit Bußgeldern in Milliardenhöhe, schreibt das Wirtschaftsmagazin weiter.

Da mehrere Zinskartelle untersucht werden, kann Almunia theoretisch bis zu 30 Prozent des Jahresumsatzes eines Geldinstituts einfordern. Allerdings räumt die Kommission Banken, die ein Fehlverhalten eingestehen und zur Zusammenarbeit mit den Fahndern bereit sind, erhebliche Nachlässe ein.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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