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EU und Konzerne investieren 22 Milliarden Euro in die Forschung

Archivmeldung vom 10.07.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.07.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Máire Geoghegan-Quinn.
Máire Geoghegan-Quinn.

Foto: Kaihsu Tai
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Europas Industrie hat der EU-Kommission für die Jahre 2014 bis 2020 zehn Milliarden Euro für Forschungsprojekte zugesichert, die als besonders zukunftsträchtig gelten. Der größte Teil dieser Investitionen, die mit weiteren zwölf Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt und den Etats der Mitgliedsländer aufgestockt werde, geht an fünf öffentlich-private Partnerschaften in den Bereichen innovative Arzneimittel, Luftfahrt, biobasierte Industriezweige, Brennstoffzellen sowie Wasserstoff sowie Elektronik. Das sagte EU-Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn dem "Handelsblatt".

"Die Kooperation von öffentlicher Hand und Industrie wird uns in die Lage versetzen, Probleme zu lösen, die Unternehmen oder Länder allein nicht lösen können", erklärte die Forschungskommissarin. Auf deutscher Seite sind die Konzerne Daimler, Siemens und Infineon an den Public-Private-Partnership-Vorhaben beteiligt.

Am Mittwoch wird die Kommission die Projekte in Brüssel vorstellen. Die 22 Milliarden Euro sollen unter anderem in Brennstoffzellen für schadstofffreie Autos investiert werden, in klimafreundlichere Flugzeuge und in eine neue Generation von Antibiotika. Die ausgewählten Sektoren seien besonders wichtig für Europa, mit Blick auf Arbeitsplätze, aber auch wegen der Vorteile, die sie für die Gesellschaft bringen.

"Allerdings erfordern diese Sektoren langfristige, sehr hohe Forschungsinvestitionen. Für einzelne Unternehmen bleibt unklar, welchen Gewinn sie zurückerhalten. Deshalb investieren wir öffentliche Gelder und überzeugen Firmen zu kooperieren", sagte Geoghegan-Quinn. "Die Industrie weiß, wie wichtig es ist, Innovation nicht zu vernachlässigen. Wir liegen immer noch hinter einigen großen Volkswirtschaften zurück", betonte die Irin. Deshalb müsse Europa die Effizienz seiner Forschung verbessern.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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