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Schadensersatzklage nach Air-Berlin-Pleite wird vorbereitet

Archivmeldung vom 07.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Der Sitz von Air Berlin in Berlin-Charlottenburg-Nord.
Der Sitz von Air Berlin in Berlin-Charlottenburg-Nord.

Foto: Sven Wolter
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Insolvenzverfahren von Air Berlin rückt eine Milliarden-Klage gegen den ehemaligen Großaktionär Etihad immer näher. Wie "Bild am Sonntag" berichtet, führt der Insolvenzverwalter Lucas Flöther bereits Verhandlungen mit Prozesskostenfinanzierern. Demnach hätten bereits drei internationale Investmentfonds angeboten, die erwarteten Verfahrenskosten in Höhe von 20 Millionen Euro zu übernehmen. Nach Ansicht von Flöther hat Etihad verbindliche Zusagen nicht eingehalten.

Der Großaktionär hatte in einem "Letter of Support" aus dem April 2017 garantiert, Air Berlin noch für mindestens 18 Monate finanziell zu unterstützen, im August aber weitere Zahlungen eingestellt. Dies führte zur Insolvenz der deutschen Airline. Wie "Bild am Sonntag" berichtet, liegen dem Gläubigerausschuss mittlerweile drei Gutachten vor, die die Erfolgsaussichten einer Schadensersatzklage als gut bewerten. Auch eine renommierte Anwaltskanzlei steht wohl bereit. Bereits Ende Juli könnte die Klage bei einem deutschen Gericht eingereicht werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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