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Vorwürfe und Millionenklage gegen Verivox: Stromtarife mit geringer Provision werden benachteiligt

Archivmeldung vom 20.12.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.12.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Flexstrom AG Logo
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Der unabhängige Energieversorger FlexStrom hat gegen Verivox eine Klage in zweistelliger Millionenhöhe eingereicht. Der Stromdiscounter sieht sich mit seinen Stromtarifen im Vergleichsrechner von Verivox klar benachteiligt. Die Ursache sieht FlexStrom in überzogenen Provisionsforderungen von Verivox.

Deswegen will der günstige Energieversorger die Zusammenarbeit mit verivox komplett einstellen. Dann werde sich zeigen, ob verivox die günstigen Stromtarife der unabhängigen FlexStrom gleichberechtigt mit anderen Angeboten anzeige. Zuletzt hatte sich verivox mehrfach geweigert, einen FlexStrom-Tarif mit geringer Provision ordnungsgemäß im Tarifrechner anzuzeigen.

Bereits seit Oktober gebe es Probleme mit verivox. Zunächst war der Tarif "Classic monatlich" korrekt angezeigt worden. Nachdem FlexStrom für diesen Tarif aber eine niedrige zweistellige Provision angeboten hatte, deaktivierte verivox den direkten Vertragsabschluss und ließ die FlexStrom-Tarife im Vergleichsrechner durch eine falsche Darstellung extrem weit nach hinten wandern.

Insbesondere seit der Insolvenz des Anbieters TelDaFax hat es mehrfach Vorwürfe gegen Verivox gegeben. So berichtete das Handelsblatt, Mitarbeiter von Verivox hätten Tarifdaten von TelDaFax-Konkurrenten vorab an den mittlerweile insolventen Anbieter gegeben und damit die Tarifangebote maßgeblich beeinflusst.

Die dadurch benachteiligte FlexStrom hatte Verivox mehrfach mit kritischen Nachfragen in dieser Angelegenheit konfrontiert, aber bis heute keine ausreichenden Antworten erhalten. Bei dem unabhängigen Stromdiscounter sei daher der Eindruck entstanden, verivox wolle die Angelegenheit totschweigen.

Die am vergangenen Donnerstag (15. Dezember 2011) eingereichte Klage geht von einem Schadenersatz von mehr als 11 Millionen Euro bis Jahresende aus.

Quelle: FlexStrom GmbH (ots)

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