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Burda-Chef: Zeitschriften-Geschäft 2013 "größter Gewinnbringer"

Archivmeldung vom 27.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Foto: Burda<br />
Foto: Burda<br />

Burda
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Zeitschriften der Hubert Burda Media AG sind im laufenden Jahr "der größte Gewinnbringer im Unternehmen und erreichen ein wirklich gutes Ergebnis", sagte Burda-Vorstandschef Paul-Bernhard Kallen in einem Interview mit der "Zeit". Er habe "die Hoffnung", dass der Konzern am Ende des Jahres "um acht Prozent" gewachsen sein werde.

Die Rendite vieler Zeitschriften sei "zweistellig". Kallen stellte auch klar, dass der Konzern "heute vor allem durch seine Onlinebeteiligungen" wächst. "Sie stehen inzwischen für rund 50 Prozent vom Umsatz." Mit Blick auf die Zukunft der Medienwirtschaft sagte Kallen: Die Anzahl der Wege, die Medienhäuser gehen könnten, nehme mit jeder technologischen Innovation zu. "Medienunternehmen werden sich dabei immer unähnlicher - jedes wird seinen eigenen Weg in der digitalen Welt suchen", sagte Kallen der "Zeit".

Gleichzeitig nähmen die Schnittmengen zwischen Medien- und E-Commerce-Firmen zu. "Unabhängiger Journalismus und E-Commerce dürften sich beliebig nahe kommen, solange es neben der journalistischen Auseinandersetzung mit einem Produkt die Möglichkeit gibt, aus einer großen Auswahl zu kaufen." Neutralität gehe dabei nicht verloren. Kallen forderte, die Begriffe Content und Journalismus sehr viel breiter zu interpretieren, als das heute immer noch in Teilen der Branche getan werde. "Journalismus ist doch längst nicht nur das, was fest angestellte politische Journalisten machen."

So könnten für Kunden auch Produktbeschreibungen wertvoller Content sein. "Das Schreiben an sich wird an Bedeutung verlieren", prophezeite Kallen, dafür werde das "Kuratieren von Inhalten", also das Betreuen von Texten wichtiger. "Es wird immer neue und extrem unterschiedliche Technologien geben, mit denen Menschen Inhalte erstellen, beurteilen, bündeln und vor allem selbst verbreiten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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