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Amazon-Deutschland-Chef macht Verdi wenig Hoffnung auf Tarifeinigung

Archivmeldung vom 31.10.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.10.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber hat der Gewerkschaft Verdi wenig Hoffnung auf eine Einigung im Tarifstreit gemacht: "Wir zeigen Tag für Tag, dass man auch ohne Tarifvertrag ein fairer Arbeitgeber sein kann", sagte Kleber der "Rheinischen Post". "Wir haben in allen deutschen Logistikstandorten gewählte Betriebsräte, mit denen wir sehr eng zusammenarbeiten. Ich wüsste deshalb nicht, warum wir dafür einen weiteren Berater brauchen."

Verdi fordert für die Amazon-Mitarbeiter eine Bezahlung zu den Konditionen des Einzelhandels. Amazon lehnt Gespräche jedoch ab. Kleber räumte unterdessen ein, dass Kunden beim Online-Händler mehrmals am Tag unterschiedliche Preise für dasselbe Produkt angezeigt bekommen: "Wenn wir das Gefühl haben, es entwickelt sich für den Kunden ein neuer Marktpreis, und das kann bei manchen Produkten mehrmals am Tag sein, reagieren wir darauf", sagte Kleber der "Rheinischen Post".

Gleichzeitig wies er Berichte zurück, nach denen Amazon-Kunden einen höheren Preis angezeigt bekommen, wenn sie mit einem Apple-Gerät einkaufen: "Das ist absoluter Schmarrn. Es gibt keine unterschiedlichen Preise für ein und dasselbe Produkt auf unterschiedlichen Endgeräten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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