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Merkel: Osten kann Vorreiter bei Bewältigung des demografischen Wandels sein

Archivmeldung vom 11.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Dr. Angela Merkel Bild: CDU/Laurence Chaperon
Dr. Angela Merkel Bild: CDU/Laurence Chaperon

Der Osten Deutschlands kann nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Vorbild im Umgang mit einer alternden Bevölkerung werden. Im Interview mit der Zeitschrift "Superillu" kündigte die Kanzlerin Zuschüsse aus Bundesprogrammen für die neuen Länder zur Bewältigung des demografischen Wandels an. "Hier werden die neuen Länder aufgrund der Alterung der Bevölkerung sogar Vorreiter für kluge Lösungen sein. Ob beim Personennahverkehr, der Altenpflege oder der Kinderbetreuung - die alten Länder werden vom Osten und seinen Erfahrungen lernen können."

Außerdem achte die Bundesregierung darauf, "dass gerade in den neuen Bundesländern die ländlichen Räume bei der Versorgung mit Fachärzten oder beim weiteren Breitbandausbau für schnelleres Internet angemessen bedacht werden".

Die Angleichung der Renten zwischen Ost und West entwickelt sich laut Merkel gut. "Wir sind auf dem besten Wege, haben schon 91,5 Prozent Angleichung erreicht. Und wenn die Lohnsteigerungen im Osten so anhalten, dann steigt der Rentenwert Ost weiter wie bisher stärker - auf diesem Weg werden wir die volle Angleichung schaffen", sagte die CDU-Chefin im Gespräch mit der Zeitschrift. "Gerade in diesem Jahr hatten die Rentner im Osten mehr Grund, mit der Steigerung ihrer Bezüge zufrieden zu sein als die im Westen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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