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DIW-Experte: Arbeitgeber werden mit Überstunden Mindestlöhne umgehen

Archivmeldung vom 20.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Rainer Aschenbrenner / pixelio.de
Bild: Rainer Aschenbrenner / pixelio.de

Karl Brenke, Arbeitsmarktexperte am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, warnt davor, dass Arbeitgeber mit unbezahlten Überstunden gesetzliche Mindestlöhne umgehen könnten. "Intern werden dann Stunden abgerechnet, die nicht 60 Minuten dauern, sondern 70 oder 80", sagte er in einem Interview mit "tagesschau.de".

Eine weitere Möglichkeit, die Zahlung von Mindestlöhnen zu vermeiden, könnten laut Brenke Werkverträge sein. Arbeitnehmer würden dann nicht mehr nach Arbeitszeit sondern nach geleisteter Arbeit bezahlt werden. Bisher bekämen knapp sechs Millionen Arbeitnehmer weniger als 8,50 Euro pro Stunde. Ihre Löhne lägen etwa 30 bis 40 Prozent unter der geforderten Summe. Der Sprung zum Mindestlohn wäre also sehr hoch. "Ich würde vielleicht mit sieben Euro anfangen", so Brenke.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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