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Bericht: Katar erwägt höhere Beteiligung an Deutscher Bank

Archivmeldung vom 17.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
DAX (Deutscher Aktienindex) & Börse (Symbolbild)
DAX (Deutscher Aktienindex) & Börse (Symbolbild)

Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Das Scheichtum Katar erwägt offenbar die Aufstockung seines Anteils an der Deutschen Bank. "Wir werden in Deutschland in eine große Finanzinstitution investieren. Das wurde am Rande des Doha Forums besprochen und wird in Kürze bekanntgegeben", sagte Yousuf Mohamed Al-Jaida, Vorstandschef des staatlichen Qatar Financial Center, dem "Handelsblatt".

Den Namen des Unternehmens wollte Al-Jaida zwar nicht nennen, aber er bestätigte, dass es sich um ein Institut handele, an dem Katar bereits beteiligt sei. Dieser Fakt und dass Christian Sewing, der Vorstandschef der Deutschen Bank, als einziger Top-Manager eines deutschen Konzerns am Doha Forum teilgenommen hat, deuten laut "Handelsblatt" klar auf die Deutsche Bank. Bislang sind Mitglieder der katarischen Herrscherfamilie al Thani über zwei Holdings mit insgesamt 6,1 Prozent an der Deutschen Bank beteiligt.

Dazu kommen Derivatepositionen, sodass der gesamte Anteil der al Thanis auf über neun Prozent geschätzt wird. Zu dieser privaten Beteiligung könnte jetzt Geld des Staatsfonds Qatar Investment Authority QIA kommen. Sewing war auf dem Doha Forum gemeinsam mit dem Finanzminister des Scheichtums Al Emadi aufgetreten, der im Board der QIA mit über Beteiligungen entscheidet.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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