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Gasanbieter: Niedersachsen wechseln am häufigsten

Archivmeldung vom 25.11.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.11.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: "obs/CHECK24 GmbH/CHECK24.de"
Bild: "obs/CHECK24 GmbH/CHECK24.de"

In keinem anderen Bundesland wechselten im vergangenen Jahr so viele Verbraucher ihren Gasanbieter wie in Niedersachsen. Der Anteil der Gaswechsler lag dort 25 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Auch Rheinland-Pfälzer und Brandenburger (je +20 Prozent) waren besonders wechselfreudig.*

Ein Grund für den Gasanbieterwechsel ist das große Sparpotenzial. Aktuell kosten 20.000 kWh Gas bei den günstigsten alternativen Versorgern durchschnittlich 34 Prozent weniger als im Grundversorgungstarif. Verbraucher aus Niedersachsen sparten durch den Wechsel aus der Grundversorgung zu einem der zehn günstigsten Alternativanbieter im Schnitt 450 Euro. In Rheinland-Pfalz und Brandenburg lag die potenzielle Ersparnis sogar bei über 500 Euro im Jahr.

Vergleichsweise selten wechselten Sachsen-Anhalter und Sachsen ihren Gasanbieter. Und das, obwohl in den beiden Bundesländern mit 496 Euro bzw. 531 Euro eine überdurchschnittliche Ersparnis möglich ist.

Das größte Sparpotenzial durch einen Gasanbieterwechsel haben Thüringer mit durchschnittlich knapp 600 Euro pro Jahr. Obwohl sich ein Wechsel also lohnt, nutzen sie diese Chance vergleichsweise selten - die Wechselhäufigkeit der Thüringer liegt zehn Prozent unter dem Bundesdurchschnitt.

Mehrbelastung durch CO2-Abgabe ab Januar 2021: jährlich 119 Euro für Gas

Ab Januar 2021 werden für eine Tonne Kohlendioxid (CO2) 25 Euro fällig. Ein Musterhaushalt mit 20.000 kWh Gasverbrauch wird dann um 119 Euro pro Jahr zusätzlich belastet. Zudem steigen die Netznutzungsentgelte um durchschnittlich zwei Prozent und die Corona-bedingte Senkung der Mehrwertsteuer fällt weg. Auf Verbraucher kommen im nächsten Jahr also steigende Gaspreisen zu.

"Alles in allem muss ein Musterhaushalt durch die CO2-Abgabe, die Netznutzungsentgelte und die Mehrwertsteuererhöhung nächstes Jahr mit 164 Euro Mehrkosten bei Gas rechnen", sagt Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei CHECK24. "280 Versorger haben bereits ihre Preise erhöht oder Erhöhungen angekündigt, durchschnittlich um 6,6 Prozent. Verbraucher sollten jetzt unbedingt selbst aktiv werden, denn gegen eine zu hohe Gasrechnung hilft nur der Anbieterwechsel."

Anbieterwettbewerb senkt Gaspreis - Gesamtersparnis von 170 Mio. Euro im Jahr

Tarife der alternativen Gasanbieter unterschreiten die allgemeine Preisentwicklung deutlich. Der intensive Wettbewerb zwischen den Anbietern führt zu sinkenden Gaspreisen. So sparten Verbraucher innerhalb eines Jahres insgesamt 170 Mio. Euro. Das ergab eine repräsentative Studie der WIK-Consult, einer Tochter des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).**

*Alle genannten Preise beziehen sich auf einen Jahresverbrauch von 20.000 kWh. Die Wechselaffinität ist als Index dargestellt. Dieser setzt den Anteil der CHECK24-Kunden, die im jeweiligen Bundesland ihren Gasanbieter gewechselt haben, in Beziehung zum Anteil der Haushalte des jeweiligen Bundeslandes. Indexwert > 1,1 = überdurchschnittlich viele Anbieterwechsel; 0,9 - 1,1 = durchschnittlich viele Anbieterwechsel; < 0,9 = unterdurchschnittlich viele Anbieterwechsel. Datenbasis: alle Abschlüsse im Zeitraum vom 1.9.2019 bis 31.8.2020.

**Quelle: WIK-Consult, https://www.wik.org/fileadmin/Studien/2018/2017_CHECK24.pdf

Quelle: CHECK24 GmbH (ots)

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