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Staplerhersteller Kion baut eigene Batteriefabrik in Deutschland

Archivmeldung vom 11.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Ein Linde Elektrofahrzeug. Linde gehört zum Kion Konzern (Symbolbild)
Ein Linde Elektrofahrzeug. Linde gehört zum Kion Konzern (Symbolbild)

Foto: Wdwdbot
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Europas Marktführer im Bereich Staplerfahrzeuge, der Frankfurter Konzern Kion, will eine eigene Fabrik für die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien in Deutschland aufbauen. Dafür hat der Intralogistik-Spezialist ein Joint Venture mit dem Karlsteiner Batteriehersteller BMZ Group gegründet, berichtet das "Handelsblatt".

Beiden gehören je 50 Prozent des neuen Gemeinschaftsunternehmens. Das bestätigte ein Sprecher der BMZ-Group der Zeitung. Unter dem Namen Kion Battery Systems sollen demnach schon im zweiten Quartal 2020 die ersten Batterien vom Band der geplanten Produktionsstätte auf dem BMZ-Gelände in Karlstein laufen. Die Zellen für die deutsche Batteriefabrik sollen jedoch aus Asien kommen. Damit reagiert Kion auf die stark wachsende Nachfrage nach Lithium-Ionen-Lösungen im Logistikbereich. Ladezeiten, Lebensdauer und Energieeffizienz der Lithium-Ionen-Batterien sind deutlich besser als bei den in Staplern bislang dominierenden Blei-Säure-Batterien. Kion, das zu 43 Prozent dem chinesischen Unternehmen Weichai gehört, verbuchte im vergangenen Jahr einen Umsatz von fast acht Milliarden Euro.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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