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DIHK: 40 Prozent der Seniorunternehmer finden keinen Nachfolger

Archivmeldung vom 10.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Eric Schweitzer Bild: DIHK / Thomas Kierok
Eric Schweitzer Bild: DIHK / Thomas Kierok

Für Unternehmer wird es immer schwieriger, ihren Betrieb an einen geeigneten Nachfolger zu übergeben: "Über 40 Prozent der Seniorunternehmer finden nicht den passenden neuen Chef", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer, der F.A.Z. (Dienstagsausgabe).

Noch dramatischer sei die Situation in der Industrie. "Hier kommen rein rechnerisch fünf Alt-Eigentümer auf einen möglichen Nachfolger." Der hohe Kapital- und Modernisierungsbedarf schrecke viele potentielle Nachfolger ab. Grundlage für Schweizers Einschätzung ist der noch unveröffentlichte aktuelle DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge, der der F.A.Z. vorab vorlag. Während im vergangenen Jahr die Zahl der Übernahme-Interessierten, die den Weg zu einer der Industrie- und Handelskammern gefunden haben, auf einen neuen Tiefstand gesunken sei, habe eine Rekordzahl von Alt-Inhabern ihren Betrieb übergeben wollen, heißt es laut F.A.Z. in dem Report: "Erstmals übersteigt damit die Zahl der Alt-Inhaber die Zahl der potentiellen Betriebsübernehmer." Als Gründe nennt der DIHK den demographischen Wandel; immer mehr Unternehmer erreichten das Ruhestandsalter. Gleichzeitig seien für viele Chefsessel-Kandidaten in wirtschaftlich guten Zeiten sichere Angestelltenjobs attraktiver als die Übernahme einer Firma. "Setzt sich diese Entwicklung fort", warnt der DIHK, "wird es im Jahr 2050 rund eine Millionen Selbstständige weniger geben."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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