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Verdi will DZ Bank bestreiken

Archivmeldung vom 31.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi)
Logo Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi)

Der genossenschaftlichen DZ Bank droht nach einem Bericht des "Handelsblatts" ein harter Tarifkonflikt: Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will mit dem Vorstand der DZ Bank über einen Haustarifvertrag verhandeln. Doch das lehnt das Management ab. Nun will Verdi seine Mitglieder zu einem Warnstreik aufrufen, erfuhr das "Handelsblatt" von Gewerkschaftsvertretern.

"Wenn der Arbeitgeber dieses Signal nicht versteht und nicht mit uns verhandelt, dann stellen wir uns auf weitere ganztägige Streiks ein", sagte Birgit Braitsch, die für Banken zuständige Landesfachbereichsleiterin für Verdi.

Die DZ Bank ist Mitglied im Arbeitgeberverband der Volks- und Raiffeisenbanken AVR. Der AVR hat seit Jahren keinen Tarifabschluss mehr mit Verdi erzielt und zu Jahresbeginn auch noch den Manteltarifvertrag mit der Gewerkschaft gekündigt. Nun will Verdi zumindest bei der DZ Bank AG, wo die Gewerkschaft besonders viele Mitglieder hat, einen Haustarifvertrag erkämpfen. Das lehnt der Vorstand aber ab.

"Ich will keine isolierte Lösung zwischen Verdi und der DZ Bank", sagte der für Personalfragen zuständige Vorstand Thomas Ullrich dem "Handelsblatt". "Das Ziel muss sein, Verdi wieder in den Flächentarifvertrag zu bringen", sagte er.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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