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Harte Zeiten für den Automobilhandel

Archivmeldung vom 03.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Die Auswirkungen der Corona-Krise schlagen voll auf den Automobilhandel durch. So wurden im März laut dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) lediglich 215 119 Pkw neu zugelassen. Das waren 37,7 Prozent weniger als im März 2019. Im ersten Quartal 2020 kamen 701 362 neue Pkw und somit 20,3 Prozent weniger auf die Straßen als im Vorjahr.

Auch das Geschäft mit Gebrauchtwagen ist massiv beeinträchtigt. Im März wechselten 462 576 Pkw die Besitzer, das waren 25,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im ersten Quartal 2020 ging die Zahl der Besitzumschreibungen von Pkw um 6,8 Prozent auf knapp über 1,66 Millionen Einheiten zurück.

"Der Automobilhandel mit zahlreichen kleinen und mittelständischen Betrieben ist massiv von den Beeinträchtigungen durch die Corona-Krise betroffen", so ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. "Der stationäre Verkauf von Automobilen sollte spätestens nach Ostern unter Wahrung des Gesundheitsschutzes und der Einhaltung der Hygienevorschriften wieder erlaubt werden, um Pleiten im Handel verhindern zu helfen. Und für die Engpässe in den Kfz-Zulassungsstellen müssen schnelle, unbürokratische Lösungen her."

Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ots)

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