Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wirtschaft 3. Quartal 2018: Reallöhne um 1,5 % höher als im Vorjahresquartal

3. Quartal 2018: Reallöhne um 1,5 % höher als im Vorjahresquartal

Archivmeldung vom 20.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Statistisches Bundesamt Logo
Statistisches Bundesamt Logo

Bild: Statistisches Bundesamt

Der Nominallohnindex in Deutschland ist im dritten Quartal 2018 um 3,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war das der höchste Anstieg seit dem zweiten Quartal 2011. Die Verbraucherpreise legten im selben Zeitraum um 2,1 % zu. Dies ergibt einen realen (preisbereinigten) Verdienstzuwachs von 1,5 %.

Überdurchschnittlich hohe nominale Verdienststeigerungen gab es im Bereich Grundstücks- und Wohnungswesen (+7,2 %), Kunst, Unterhaltung und Erholung (+6,4 %) sowie in der Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung, Beseitigung von Umweltverschmutzungen (+5,1 %). Unterdurchschnittlich stiegen die nominalen Verdienste in den Bereichen Erziehung und Unterricht (+2,4 %) sowie Erbringung von sonstigen Dienstleistungen (+2,1 %).

Der Nominallohnindex in den neuen Ländern lag mit +3,8 % leicht über dem Bundesdurchschnitt. Dagegen fiel er im früheren Bundesgebiet mit +3,5 % leicht unterdurchschnittlich aus. Beide Landesteile unterschieden sich allerdings deutlich im Hinblick auf das absolute Verdienstniveau. Während der Bruttomonatsverdienst (ohne Sonderzahlungen) von ostdeutschen Vollzeitbeschäftigten im dritten Quartal 2018 im Schnitt bei 3 173 Euro lag, belief er sich bei westdeutschen Vollzeitbeschäftigten auf 4 013 Euro.

Methodische Hinweise:

Der Nominallohnindex bildet die Veränderung der Bruttomonatsverdienste inklusive Sonderzahlungen der in Vollzeit, in Teilzeit und geringfügig Beschäftigten im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich ab. Er erfasst die Verdienstentwicklung bei gleicher Beschäftigtenstruktur wie im Vorjahr. Der Reallohnindex stellt die Veränderung der Verdienste der Preisentwicklung gegenüber. Er gibt somit Hinweise zur Entwicklung der Kaufkraft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die Zeitreihen des Nominal- und Reallohnindex stehen auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de --> Zahlen & Fakten --> Gesamtwirtschaft & Umwelt --> Verdienste & Arbeitskosten --> Reallöhne, Nettoverdienste --> Publikationen zur Verfügung.

Detaillierte Informationen über die Höhe der Bruttostunden- und Bruttomonatsverdienste nach Wirtschaftszweigen, Beschäftigungsumfang, Leistungsgruppen sowie Geschlecht bietet die Fachserie 16, Reihe 2.1 (Quartalsergebnisse) sowie Reihe 2.3 (Jahresergebnisse), die unter www.destatis.de --> Zahlen & Fakten --> Gesamtwirtschaft & Umwelt --> Verdienste und Arbeitskosten --> Verdienste nach Branchen heruntergeladen werden kann.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

Anzeige:
Videos
Screenshot aus dem Ende befindlichen Videobeitrag
Zecken, und wie man sich davor schützt
Masern-Ausschlag bei einem nigerianischen Mädchen.
Welches Masernvirus?
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:

Anzeige