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RWE-Chef ist zu Kohleausstieg vor 2045 bereit und will Enddatum 2033 festlegen

Archivmeldung vom 13.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Zentrale der RWE AG in Essen. Bild: Baikonur / de.wikipedia.org
Zentrale der RWE AG in Essen. Bild: Baikonur / de.wikipedia.org

RWE-Chef Rolf Martin Schmitz erklärt sich zu Gesprächen über einen früheren Kohle-Ausstieg bereit: "Unsere Genehmigungen gelten bis etwa 2045. Wenn sich daran etwas ändern soll, weil die Gesellschaft dies verlangt, dann sollte man sich mit uns zusammensetzen. Dann können wir gemeinsam schauen, wie man diesen Weg ebnen kann und was das kostet", sagte Schmitz der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Das Primat bei der Energiepolitik liegt bei der Politik."

Schmitz begrüßte den Vorschlag von Ronald Pofalla, Co-Chef der Kohle-Kommission, der einen Ausstieg zwischen 2035 und 2038 angeregt hat. "Die Grundlogik des Gesamtvorschlages halte ich für überzeugend. Wir definieren ein Ziel für 2030 und überprüfen in 2027, ob die Rahmenbedingen noch zutreffend sind. Das Enddatum für den Ausstieg sollten wir aber jetzt noch nicht festlegen", sagte Schmitz weiter. Das Enddatum hänge vom Ausbau der erneuerbaren Energien und der Netze ab. "Daher sollten wir in 2033 erst mal schauen, wie weit wir gekommen sind, und dann das finale Ausstiegsdatum festlegen. Vielleicht geht es danach schneller als gedacht."

Quelle: Rheinische Post (ots)

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