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Bayern will Breitbandausbau zur "Staatsaufgabe" machen

Archivmeldung vom 21.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen. Bild: bayern.de
Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen. Bild: bayern.de

Der bayerische Finanz- und Heimatminister Markus Söder (CSU) weckt beim Ausbau des schnellen Internets im Freistaat große Erwartungen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, betrachtet der Minister den Breitbndausbau als Staatsaufgabe. Er sehe die Versorgung mit schnellem Internet "als Frage der Daseinsvorsorge an", sagte Söder.

Der bis zur Wahl zuständige ehemalige Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) hatte diese Formulierung vermieden, weil sie für das Land Kosten in Milliardenhöhe bedeuten. Söder äußerte sich unzufrieden, was den Versorgungsgrad mit schnellem Internet in Bayern betrifft. Die zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten in großen Teilen des Landes genügten kaum den aktuellen Ansprüchen und den sich abzeichnenden Bedürfnissen, sagte er.

Die CSU sei bereit, viel Geld in die Digitalisierung zu investieren. Im Wahlprogramm ist von einer Milliarde Euro bis 2018 die Rede. "Bis dahin muss Bayern digital erschlossen sein", legte sich Söder fest.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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