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Studie: Schlechte Chefs vermiesen die Laune am Arbeitsplatz

Archivmeldung vom 03.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Wütend, Sauer (Symbolbild)
Wütend, Sauer (Symbolbild)

Bild: pixelio.de, Dieter Poschmann

Mehr als jeder zweite Arbeitnehmer, der mit seinem Job unzufrieden ist, macht dafür eine Person verantwortlich: seinen Chef. Damit rangieren schlechte Führungskräfte als Grund für miese Stimmung am Arbeitsplatz klar vor einer zu niedrigen Bezahlung sowie langweiligen Aufgaben. Zufriedene Arbeitnehmer wissen übrigens auch ganz genau, warum ihnen die Arbeit Spaß macht.

Laut der aktuellen Studie "Arbeitsplatz im Fokus" liegt es vor allem an den netten Kollegen. Für die Untersuchung hat die Unternehmensberatung Staufen mehr als 1.500 Arbeitnehmer in Deutschland befragt.

"Die Führungsqualitäten der Vorgesetzten sind und bleiben der bestimmende Faktor dafür, ob Mitarbeiter motiviert sind oder nicht. Ein schlechtes Gehalt oder monotone Aufgaben landen erst auf den Plätzen zwei und drei der Stimmungskiller am Arbeitsplatz", sagt Dr. Alexandra Hey von der Staufen AG. Die repräsentative Untersuchung belegt deutlich den Stellenwert einer gezielten Mitarbeiterentwicklung sowie kontinuierlicher Verbesserung in Sachen Leadership. "Führung wird oft missverstanden als reine Allokation von Arbeitskraft und nachfolgender Leistungsbewertung. Aber so kann die Motivation und die Einsatzbereitschaft der Belegschaft nicht gesteigert werden. Stattdessen müssen die Mitarbeiter individuell angesprochen und in ihrer Persönlichkeit gestärkt und weiterentwickelt werden", so Unternehmensberaterin Hey.

Von den zufriedenen Arbeitnehmern gaben 66 Prozent an, dass nette Kollegen dafür verantwortlich wären, dass ihnen ihr Job gefällt. 63 Prozent nannten interessante Aufgaben, und knapp jeder Zweite machte ein gutes Gehalt verantwortlich. Nur 23 Prozent der Arbeitnehmer führten ihre Zufriedenheit auch auf gute Führungskräfte zurück. Dazu passt, dass nur rund jeder vierte Arbeitnehmer seinen Vorgesetzten uneingeschränkt als Teil des Teams empfindet. Der Rest fühlt sich nach wie vor teilweise oder sogar ausschließlich von einem klassischen Chef geführt - Distanz zum Team inklusive.

"Die Ergebnisse unserer Studie zeigen deutlich: Entscheidend für ein erfolgreiches Unternehmen sind hochwertige Prozesse, eine stabile Arbeitsorganisation, eine positive Führungskultur im Sinne des Lean Management und eine klare Organisation der Teams", fasst Staufen-Beraterin Hey zusammen. "Zudem lassen sich viele wiederkehrende Aufgaben etwa mit Robotic Process Automation (RPA) erledigen, um die Mitarbeiter von monotonen Arbeiten zu entlasten. Stimmen diese Rahmenbedingungen, steigt auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter."

Termin vormerken: BestPractice Day 2020 am 30. Juni 2020

Der Weg in die digitale Industrie wird kraftvoll beschritten. Unternehmen und Geschäftsprozesse vor diesem Hintergrund erfolgreich auszurichten oder neu zu erfinden, erfordert innovative Ansätze. In seiner nun bereits zehnten Auflage widmet sich der BestPractice Day in diesem Jahr den Hebeln einer erfolgreichen Transformation. Die rund 400 erwarteten Unternehmensentscheider dürfen sich am 30. Juni 2020 (optional plus Workshops am 1. Juli und einer BestPractice Tour am 1. & 2. Juli) wieder auf zahlreiche Top-Referenten freuen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.best-practice-day.com

Quelle: Staufen AG (ots)

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